Konzept zur Sicherung des Holzer Dorfgemeinschaftshauses

Konzept zur Sicherung des Holzer Dorfgemeinschaftshauses

Holz. Für die "Projektgruppe Dorfgemeinschaftshaus" stellte Ortsvorsteher Jan Paul im Ortsrat ein Handlungskonzept vor. Man wolle unter anderem "eine effizientere, kostenreduzierte, wettbewerbsfähige und damit wirtschaftlichere Nutzung des Hauses, aber auch damit einhergehende bauliche Veränderungen aufzeigen", sagte Paul

Holz. Für die "Projektgruppe Dorfgemeinschaftshaus" stellte Ortsvorsteher Jan Paul im Ortsrat ein Handlungskonzept vor. Man wolle unter anderem "eine effizientere, kostenreduzierte, wettbewerbsfähige und damit wirtschaftlichere Nutzung des Hauses, aber auch damit einhergehende bauliche Veränderungen aufzeigen", sagte Paul. Das Holzer Dorfgemeinschaftshaus war 1960 als erstes seiner Art im Saarland fertiggestellt worden. Es liegt im Ortszentrum, ist gut ausgelastet, die Bausubstanz ist gut erhalten. Im Untergeschoss befindet sich eine zur Zeit leer stehende Sauna, im Erdgeschoss sind Toiletten, das Büro des Ortsvorstehers, ein kleiner Nebenraum und ein Versammlungsraum. Im ersten Stock ist ein großer Festsaal mit Küche, Vorratsraum und Abstellraum. Im zweiten Stock liegen die ehemalige Hausmeisterwohnung, ein Versammlungsraum und ein Nebenraum. Im Außenbereich gibt es eine weitere Toilette. Zudem ist die Feuerwehr mit einem Anbau ins Dorfgemeinschaftshaus integriert, und im Keller befindet sich die Kelter des Obst- und Gartenbauvereins.Die Projektgruppe schlägt bauliche Änderungen vor: "Ein behindertengerechter Ausbau und eine zeitgemäße Gestaltung der Räume erscheinen sinnvoll und notwendig." So wird eine Behindertenrampe außen, ein Behindertenaufzug im Erdgeschoss und eine Behindertentoilette im ersten Stock angeregt.

Die Toilette im Außenbereich könnte wegfallen, den Raum könnte die Feuerwehr als Umkleiden utzen. Die Küche soll verkleinert und als Raum für Buffets oder Catering dienen. Die Auslastung des Hauses könne man durch Vermietung der Sauna, der Hausmeisterwohnung, der Kelter und der Sitzungssäle im Erdgeschoss und im zweiten Stock steigern. Zudem, so eine Anregung von Günter Bost, könnte das Haus als kulturelles Zentrum dienen. Die Unterbringung eines Kulturforums auf privater Basis scheint möglich. Durch energetische Sanierungsmaßnahmen und eine separate Heizungssteuerung in den einzelnen Räumen könnten Energiekosten reduziert werden. Der Ortsrat begrüßte das Konzept einstimmig. dg

Auf einen Blick

Zur Projektgruppe gehören Jan Paul, Karlheinz Bruckmann (SPD), Manfred Schmidt (CDU), Phil Servatius (FDP), Elke Vahlberg (NÖL), Günter Bost (Rentner), Günter Meier (kath. Kirchengemeinde), Anke Schilke (ev. Kirchengemeinde), Stefan Meier (Feuerwehr) und Harald Gerstner (Architekt). dg