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Kletterparadies in der Burg Bucherbach
Hoch hinaus beim Kinderfest in der Burg

„Hoch hinaus“ ging es – gut gesichert – für die begeisterten Kinder an der 5,60 Meter hohen Kletterwand, die, am Sonntag in der Burg Bucherbach, erstmals beim Kinder- und Familienfest des Püttlinger Kinderschutzbundes aufgestellt worden war. Gegen 12 Uhr begann das Fest langsam, doch spätestens eine Stunde später war „volles Haus“ bis zum Festende.
„Hoch hinaus“ ging es – gut gesichert – für die begeisterten Kinder an der 5,60 Meter hohen Kletterwand, die, am Sonntag in der Burg Bucherbach, erstmals beim Kinder- und Familienfest des Püttlinger Kinderschutzbundes aufgestellt worden war. Gegen 12 Uhr begann das Fest langsam, doch spätestens eine Stunde später war „volles Haus“ bis zum Festende. FOTO: BeckerBredel
Püttlingen. Der Püttlinger Kinderschutzbund sorgte nicht nur bei den jungen Gästen für vergnügliche und spannende Stunden.

Der Püttlinger Ortsverein des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) hatte am Sonntag, im Vorfeld des Weltkindertages, wieder zu einem großen Fest an der Burg Bucherbach im Püttlinger Stadtteil Köllerbach eingeladen – und um es vorweg zu nehmen: Die vielen freiwilligen Helfer hatten, wegen des große Ansturms, alle Hände voll zu tun.


Unterstützt wurde der DKSB in diesem Jahr vom Verein „Miteinander Leben Lernen“ (MLL), der für das Miteinander gesunder und behinderter Kinder eintritt. MLL war mit seiner „Erlebnistour“ zu Gast, die etwas Besonderes zu bieten hatte. Denn mit im Gepäck der Tour war unter anderem eine 5,60 Meter hohe Kletterwand („Boulderwand“), an der Kinder – natürlich gut gesichert – den Aufstieg wagen konnten. Auch ein Bereich mit „Höhlengängen“ gehörte zu dem Parcours für abenteuerlustige Kinder. Die sechsjährige Valentina aus Köllerbach testete als eine der ersten Kinder die Kletterwand mit ihren aufgeschraubten Haltegriffen und schaffte es auf Anhieb ganz nach oben. Sie genoss sichtlich die Höhe. Ganz unbedarft war Valentina jedoch nicht, da sie an ihrer Schule auch die Möglichkeit hat, zu klettern. Nur nicht so hoch, wie ihre Mutter verriet.

Auch mit im Gepäck der Erlebnistour des Vereins war eine Bewegungslandschaft mit Erlebnis- und Abenteuerspielen, sowie einem Rollstuhlparcours. Alle Angebote konnten von Kindern mit und ohne Behinderungen genutzt werden.



Viel Spaß mit einem Labyrinth auf einem Blatt Papier, bei dem es galt, einen Filzstift nur mit Schnüren durch „Gänge“ zu führen, hatten zum Beispiel Julian und Annika Kausch mit ihren Großeltern Ute und Manfred Thiel. Zum Programm des Tages gehörte neben den vielen Spielmöglichkeiten unter anderem auch eine große Tombola mit vielen tollen Preisen sowie Live Musik der Band „Tweety & The Bad Boys“.

Nach dem Fest konnten die Ortsvereinsvorsitzende Martina Ksinsik jedenfalls sehr zufrieden zurückblicken: „Es war sehr, sehr viel Betrieb“, ab 12 Uhr war das Fest langsam angelaufen, doch von 13 Uhr bis zum Ende gegen 18 Uhr war rund um die Uhr „volles Haus“ angesagt, die Schlange vor der Kletterwand nahm kein Ende, und die Helfer, von denen die Kinder beim Klettern abgesichert wurden, kamen in der Sonne ganz schön ins Schwitzen. Und da das Fest ja auch unter dem Motto „Kinderrechte“ stand, gab es zudem etliche Möglichkeiten, bei ungezwungenen Begegnungen mit Eltern zum Thema ins Gespräch zu kommen. Auch können sich die Kinder schon jetzt freuen: Im kommenden Jahr soll es eine Neuauflage des Festes geben, das sich im Püttlinger Festkalender zu etablieren scheint.

Die sechjährige Valentina aus Köllerbach bezwang als eines der ersten Kinder die Kletterwand, gesichert von Nina Kubera.
Die sechjährige Valentina aus Köllerbach bezwang als eines der ersten Kinder die Kletterwand, gesichert von Nina Kubera. FOTO: BeckerBredel
Geschicklichkeit war gefragt, um den Buntstift, nur mit Schnüren geführt, gemeinsam durch das aufgemalte Labyrinth zu steuern Hier versuchen sich (von links) Julian und Annika Kausch gemeinsam mit ihren Großeltern Manfred und Ute Thiel.
Geschicklichkeit war gefragt, um den Buntstift, nur mit Schnüren geführt, gemeinsam durch das aufgemalte Labyrinth zu steuern Hier versuchen sich (von links) Julian und Annika Kausch gemeinsam mit ihren Großeltern Manfred und Ute Thiel. FOTO: BeckerBredel
(bub)