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Kitas und Schulen sollen besser zueinander passen

Kitas und Schulen sollen besser zueinander passen

Püttlinger Kinder gehen in Püttlinger Kindergärten und Püttlinger Grundschulen – danach oft in die Püttlinger Gemeinschaftsschule. Um sich besser abzustimmen und die Übergänge für die Kinder zu erleichtern, hatte die Stadt zu einem Treffen eingeladen.

Wie können Bildungsprozesse in der Stadt Püttlingen so gestaltet werden, dass sie aufeinander aufbauen - vom Kindergarten über Grundschule bis zur Gemeinschaftsschule? Das war die zentrale Frage beim Treffen der 1. Püttlinger Bildungslandschaft, zu der Bürgermeister Martin Speicher die Leiterinnen und Leiter der Püttlinger Kindergärten und Grundschulen und der Gemeinschaftsschule eingeladen hatte.

In seiner Begrüßung verwies er darauf, dass die Zusammenarbeit innerhalb der Kindergärten und innerhalb der Grundschulen schon sehr erfolgreich sei, auch durch die Verzahnung über Carmen Helfgen, die Abteilungsleiterin Bildung im Püttlinger Rathaus. "In Zukunft soll es nun darum gehen, die Übergänge zwischen den einzelnen Bildungsgängen von Kindergarten zu Grundschule und von Grundschule zu weiterführender Schule zu optimieren. Auch die Ganztagsbetreuung, nicht nur ab Krippenalter sondern auch im Kindergarten kann ein wichtiges Thema werden", warf Speicher einen Blick in die Zukunft.

Was tun mit Flüchtlingen?

Moderiert wurde die Auftaktveranstaltung von Rafael Gousis von der Serviceagentur "Ganztägig lernen" beim Ministerium für Bildung und Kultur. Er stellte die Bildungslandschaft als ein langfristig angelegtes Netzwerk vor, das viele Perspektiven zum Thema Bildung aufgreifen könne. Von den Akteuren aus dem Bildungsbereich wurde eine Bestandsaufnahme über Bildungsangebote in Püttlingen vorgeschlagen. Kooperationen von Kitas und Schulen mit außerschulischen Partnern sollten ebenso Thema der Bildungslandschaft werden. Auch die Frage "Wie gehen wir mit der ständig anwachsenden Anzahl von Flüchtlingen in unseren Bildungseinrichtungen um?" wurde gestellt.

Für das nächste Treffen, das für den 2. Februar 2015 an der Gemeinschaftsschule Püttlingen geplant ist, soll jede Bildungseinrichtung ein Bildungselement festlegen, das am stärksten Probleme bereitet und das dann Schwerpunktthema für künftige Treffen werden soll.