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Kirchenmusiktage im „Köllertaler Dom“ beginnen mit Bach

Kirchenmusiktage im „Köllertaler Dom“ beginnen mit Bach

Die Reihe der Kirchenmusiktage im "Köllertaler Dom" des Förderkreises Kirchenmusik St. Sebastian wird in diesem Jahr durch Kirchenmusikdirektor Karl Echle aus Freudenstadt eröffnet. Der Termin ist am Sonntag, 24. April, um 17 Uhr.

Echle spielt Präludium und Fuge in C-Dur von Johann Sebastian Bach (1685-1750). "Eine außergewöhnliche Komposition", sagt der Förderkreis-Vorsitzende Norbert Sperling, "das Präludium bildet eine Kette aus vier Motiven im ungewöhnlichen 9/8-Takt über einem gliedernden Bassmotiv. Die Fuge mit über 50 Themeneinsätzen zählt zu den großartigsten Orgelfugen Bachs." Später folgt Bachs bekanntes "Air".

Ebenfalls gespielt wird eine Partita von Georg Böhm (1661-1731), einem Lehrer Bachs. Böhm, ein Meister der norddeutschen Orgelschule, hatte in dieser Komposition den Choral "Ach wie flüchtig, ach wie nichtig" von Michael Franck verarbeitet, der unter dem Eindruck des 30-jährigen Krieges entstanden war.

Weitere Stücke im Programm sind "Pascale" von Jacques-Nicolas Lemmens (1823-1881), einem bedeutenden Vermittler deutscher und französischer Orgeltradition, zudem die "Pastorale Sonate" von Hofkapellmeister Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901), der ein gefragter Komponist am Münchener Konservatorium war, und die "Festival Toccata" des englischen Orgel-Romantikers Percy Eastaman Fletcher (1879-1932). Karten (8 Euro) gibt es in den bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.