Kandidat in Püttlingen: Edmund Altmeyer (CDU) tritt bei Bürgermeisterwahl an.

Kandidatenvorstellung : Er will Püttlingen weiterentwickeln

Seit 14 Jahren Kommunalpolitiker, tritt Edmund Altmeyer (CDU) nun in der Köllertalstadt als Bürgermeisterkandidat an.

Schmal ist der Grat zwischen Eigenlob und falscher Bescheidenheit. Das gilt bei Bewerbungen, und die Balance kriegt Edmund Altmeyer gut hin. Der Mann, Jahrgang 1962, verheiratet, drei Kinder, will Püttlingens Bürgermeister werden. Seit 14 Jahren Kommunalpolitiker, hat Altmeyer die Herausforderung angenommen, im Auftrag der Partei, der CDU Püttlingen. Dort, so Altmeyer, habe man ihm Mut zugesprochen und seine Stärken hervorgehoben: Führungserfahrung, Teamfähigkeit, Kompetenz in Sachen Wirtschaft, Recht und Steuern. Altmeyer ist CDU-Fraktionsvorsitzender im Rat.

Die SZ hat ihn im Gespräch nach seinen Zielen im Falle des Sieges bei der Kommunalwahl am 26. Mai gefragt. Noch so ein Ding, bei dem es gilt, Fingerspitzengefühl zu wahren. Einerseits nicht die Stadt schlechtreden, andererseits Perspektiven aufzeigen. „Die Innenstadt hat sich ganz gut entwickelt dank des Runden Tisches Aktives Zentrum, der neuen Zentrumsmanagerin, der Ansiedlung des DM-Marktes. Was mir im Zentrum noch fehlt, ist ein kleinerer Lebensmittelmarkt“, sagt der CDU-Politiker.

Weitere Parkplätze im Kernbereich, eine Verlagerung des Spielplatzes in den Stadtpark, die Aktivierung von „Eckles Mühle“, einem interessanten Gebäude, das im Dornröschenschlaf schlummert, bringt der Kandidat ein. Und plädiert dafür, dass Eigentümer in ihre Immoblien investieren: „Je schöner die Innenstadt, desto mehr Leerstände werden wir beseitigen.“ Tut er selbst, indem er aktuell in das frühere Hutgeschäft und die Schneiderei seiner Eltern investiert.

Altmeyer zum Tourismuskonzept: „Ja, total!“ Der Christdemokrat skizziert einen acht Kilometer langen Erlebnisweg zwischen Kreuzkapelle, Wildvogelauffangstation, Kloster, Kulturbahnhof, Rathaus, Trimmtreff, Burg Bucherbach, Uhrmachers Haus, Martinskirche bis zur Stadtgrenze mit Steppenrindern, Büffeln, Schafen, dem geplanten Literaturweg. Edmund Altmeyer: „Toll, jetzt brauchen wir noch Einkehrmöglichkeiten und den geplanten Wohnmobilstellplatz.“

Die Bergehalde will er zum Premiumwanderweg ausbauen, die Attraktivität des Trimmtreffbades steigern, etwa mit einer Terrasse oder einer Dampfgrotte. Zum ÖPNV sagt er: „Funktioniert in Püttlingen gut, könnte aber noch einige Verbesserungen vertragen, etwa durch gut vermarktete Mitfahrerbänke in den Außenbezirken.“

CDU Püttlingen - Bürgermeisterkandidat Edmund Altmeyer, März 2019. Foto: Peter Kerkrath. Foto: Peter Kerkrath

Schließlich sieht Edmund Altmeyer, der als Führungskraft im Bankwesen bereits dem „Verein Wirtschaftsregion Saarbrücken“ angehört, Chancen in der Zusammenarbeit von Politik, Banken, Unternehmen und Verwaltungen, die Region zu entwickeln.

Mehr von Saarbrücker Zeitung