Im Köllertal wird's trüb und regnerisch

Im Köllertal wird's trüb und regnerisch

Die ruhigen, trockenen Tage der langen Hochdrucklage im Februar sind gezählt, am Wochenende bahnt sich eine Umstellung der Wetterlage an. Die atlantische Frontalzone verlagert sich wieder Richtung Mitteleuropa, und tiefer Luftdruck übernimmt das Kommando im Köllertal.Mit einer West- bis Nordwestströmung breiten sich jetzt Tiefs vom Nordatlantik bis nach Skandinavien aus und bringen mit auffrischendem Wind viel Regen , zeitweise kann es stürmisch werden.

Insgesamt wechseln sich bei den Tief-Passagen mildere und kältere Luftmassen ab, vorwiegend ist es aber nass-kalt bei Temperaturen um fünf Grad. Ende nächster Woche sind auch noch spätwinterliche Überraschungen möglich.

Nachdem sich Hoch Isa mittlerweile zum Balkan zurückgezogen hat, wird der Weg frei für die ersten Tiefausläufer. Darum überquert uns heute die schwache Kaltfront des Nordmeertiefs Steffen mit etwas Regen , die Temperaturen liegen bei sechs Grad. Morgen verlagert sich Tief Thomas über die Nordsee ostwärts und bringt bei starker Bewölkung Regenfälle und auflebenden Wind. Es ist nass-kalt bei 3 bis 5 Grad. Hinter der Kaltfront des Tiefs ist am Sonntag kurzer Zwischenhocheinfluss wirksam und bringt einige Aufheiterungen mit etwas Sonne an den wolkigen Himmel, ehe im Vorfeld des nächsten Tiefs die Bewölkung bis zum Abend wieder dichter wird.

Ab Montag greifen in rascher Folge Tiefausläufer auf Deutschland über und sorgen in der letzten Februarwoche für eine unbeständige, regnerische und sehr windige Witterungsphase. Bei wechselnder, häufig dichter Bewölkung müssen wir mit schauerartigem Regen rechnen, der Südwestwind weht frisch bis stark mit stürmischen Böen, bei Höchstwerten von 3 bis 7 Grad.

Am Donnerstag und Freitag können die Niederschläge bei Zufuhr von Polarluft vor allem in den Nächten auch mit Schnee vermischt sein. Am Tag ist es bei Werten von 2 bis 4 Grad nass-kalt. Durch den zu erwartenden, durchaus ergiebigen Regen im Februar-Endspurt dürfte das bisherige Niederschlags-Defizit rasch abgebaut werden - immerhin sind im sehr trockenen Februar mit 6 Litern Niederschlag auf den Quadratmeter erst neun Prozent des Monatssolls im Köllertal gefallen.