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Im Kallenborn kuscheln die Osterhäschen

Im Kallenborn kuscheln die Osterhäschen

Obersalbach. Bei der Umwandlung des Naturparks Kallenborn in einen so genannten Arche Park für seltene Haustierrassen schaffte die Gemeinde Heusweiler als Hausherr der Anlage zwei Muttertiere und einen Rammler der Kaninchen-Rasse Meißner Widder an. Hauptkennzeichen dieser heute noch selten gezüchteten Rasse sind der widderartige Kopf und die Schlappohren

Obersalbach. Bei der Umwandlung des Naturparks Kallenborn in einen so genannten Arche Park für seltene Haustierrassen schaffte die Gemeinde Heusweiler als Hausherr der Anlage zwei Muttertiere und einen Rammler der Kaninchen-Rasse Meißner Widder an. Hauptkennzeichen dieser heute noch selten gezüchteten Rasse sind der widderartige Kopf und die Schlappohren. Nach Angaben des Umweltbeauftragten Peter Paulus stammen die Tiere von einem Züchter in Freiburg. Nachdem sie in ihrer neuen Heimat zunächst in einer geräumigen Schaubox untergebracht waren, konnten sie kürzlich in ein neu gebautes Hasendorf mit drei Boxen umziehen. Die Kaninchen scheinen sich in ihrem neuen Quartier wohl zu fühlen, wie der Wurf von sieben Nachfahren vermuten lässt.

Schmuckes Hasendorf

Die kleinen Fellknäuel haben zwar schon offene Augen, ziehen im Moment aber noch die wohlige Wärme ihres Nestes vor. Anlässlich der Vorstellung ihres "Dorfes" ließen sie ausnahmsweise zu, dass sie der für die Tiere des Kallenborns zuständige Pfleger Hans-Josef Paulus in die Hand nahm und den Gästen zeigte. Zuvor hatte der Heusweiler Bürgermeister Thomas Redelberger mit dem Entfernen der Plane am Gehegezaun den Blick auf das Hasendorf freigegeben.

Gebaut wurde die schmucke Anlage von Hans-Josef Paulus und den Bürgerarbeitern der Ausbildungs- und Beschäftigungs-Förderungs-Gesellschaft (ABG) der Gemeinden Heusweiler und Riegelsberg. Deren Geschäftsführerin Kerstin Halladin war genauso vor Ort wie Sven Urhan vom Regionalverband, der Vorsitzende des Kallenborn-Fördervereins, Rolf Loes, und Peter Paulus, Leiter des Umweltamtes. Redelberger betonte, dass sich der Naturpark zu einem Anziehungspunkt für Besucher aus dem ganzen Saarland entwickelt habe. Dank eines Sponsors werde die Weiterentwicklung zum Arche Park einen Schritt vorankommen. Jungen und Mädchen der Kindertagesstätte Kleine-Leute-Haus in Heusweiler waren die ersten Gäste, die das Hasendorf und die Kaninchen-Familie besuchten. Im Naturpark Kallenborn leben jetzt diese seltenen Haustierrassen: die Thüringer Waldziege, das Sundheimer Huhn, das Lachshuhn und die Meißner-Widder-Kaninchen.

 Weil die Kaninchen noch so klein sind, hier eine Nahaufnahme mit ihrem Pfleger Hans-Josef Paulus.
Weil die Kaninchen noch so klein sind, hier eine Nahaufnahme mit ihrem Pfleger Hans-Josef Paulus.

naturpark-kallenborn.de