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HSV Püttlingen: Einsatzfreude und Laufbereitschaft fehlen

HSV Püttlingen: Einsatzfreude und Laufbereitschaft fehlen

Handball-Oberligist spielt morgen beim Spitzenreiter.

Für Handball-Oberligist HSV Püttlingen war im Spiel bei der FSG Mainz 05/Budenheim II nichts zu holen. Gegen die Reserve des Bundesligisten verloren die Saarländerinnen mit 24:32 (12:18).

Für den HSV stand die Partie unter keinem guten Stern. Püttlingen fehlten mit Aleksandra Jelicic, Michelle Harz und Sabine Müller drei Rückraumspielerinnen. Zudem hatte die Mannschaft in der dreiwöchigen Pause seit dem letzten Liga-Spiel kaum trainiert. "Es ist immer dasselbe. Über die Fastnachtszeit ist die Halle für den Trainingsbetrieb geschlossen", ärgert sich Trainer Hans-Werner Müller. Er ergänzt: "Das war aber nicht ausschlaggebend für unsere Niederlage."

Die FSG Mainz 05/Budenheim II trat in der Partie am vergangenen Samstag mit Verstärkung aus dem Bundesliga-Kader an. Sie hatte unter anderem die Jugend-Nationalspielerinnen Paulina Golla und Alicia Soffel in ihren Reihen. "Die haben uns teilweise richtig zerschossen", sagt Müller, der aber auch die Einstellung seiner Mannschaft kritisierte: "Wenig Laufbereitschaft und Einsatzfreude. So dürfen wir uns nicht präsentieren." Zur Halbzeit lag Püttlingen mit 12:18 zurück.

Im zweiten Durchgang kam der HSV auf drei Tore heran (20:23). Doch im Anschluss leistete sich Püttlingen zahlreiche Fehler und vergab zudem mehrere freie Würfe nach Gegenstoß-Situationen. Die Gastgeberinnen zogen wieder davon und siegten am Ende ungefährdet. "In der Vergangenheit haben wir Ausfälle oft durch Kampfgeist und mannschaftliche Geschlossenheit kompensiert. Das haben wir im Spiel gegen Mainz nicht getan", sagt Müller. Seine Mannschaft, die auf Tabellenplatz vier zurückgefallen ist, tritt am morgigen Samstag um 19.30 Uhr beim Tabellenführer TV Bassenheim an. "Ich erwarte eine Trotzreaktion", fordert Müller.