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Helfer sammeln in Püttlingen zwölf Kubikmeter Müll

 Klaus Nickels von der Stadt Püttlingen. Foto: möbel Martin
Klaus Nickels von der Stadt Püttlingen. Foto: möbel Martin FOTO: möbel Martin
Köllertal. "Kindergartenkinder und Schüler aus Riegelsberg haben 31 Müllsäcke mit Unrat aus der Natur gefüllt", zog Heike Steimer von der Gemeindeverwaltung eine Bilanz der Picobello-Aktion am Wochenende in Riegelsberg. Dazu kam der Müll, den das Technische Hilfswerk (THW) am Samstag im Rahmen der Kampagne einsammelte. Monika Jungfleisch

"Kindergartenkinder und Schüler aus Riegelsberg haben 31 Müllsäcke mit Unrat aus der Natur gefüllt", zog Heike Steimer von der Gemeindeverwaltung eine Bilanz der Picobello-Aktion am Wochenende in Riegelsberg. Dazu kam der Müll, den das Technische Hilfswerk (THW) am Samstag im Rahmen der Kampagne einsammelte.


Der Heusweiler Umweltbeauftragte Peter Paulus zählt als besondere Fundstücke einen Rasenmäher, einen Drucker, eine Christbaumkugel in Fußballgröße, Lautsprecher und eine Gitarre auf, die nach ein wenig Stimmen wieder gut klang. "Das THW hat auch einen toten Dachs gefunden, der fachgerecht bestattet wurde." Insgesamt verzeichnet die Gemeinde Heusweiler mit über 700 Picobello-Helfern eine Rekordteilnehmerzahl.

Für die Stadt Püttlingen zog Klaus Nickels ein erfreuliches Fazit. "Unsere Helfer fanden weniger Müll als in den vergangenen Jahren. Für uns bewahrheitet sich damit die Vermutung, dass dort, wo kein Müll liegt, auch weniger Müll hingeworfen wird. Umgekehrt: Wo schon mal Müll liegt, kommt häufig mehr Müll hinzu." Insgesamt haben Püttlinger Helfer nach Angaben von Nickels zwölf Kubikmeter Müll aus der Umwelt gefischt: "Leider fanden sie auch wieder Eternitplatten, die wegen ihrer Asbestgefahr fachgerecht entsorgt werden müssen, sowie größere Mengen an Windelsäcken und Kanister mit Altöl und sonstigen unbestimmbaren Flüssigkeiten. Diese müssen gesondert entsorgt werden."



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