Gutachten deutet auf Vollsperrung der Köllertalstraße hin

Gutachten deutet auf Vollsperrung der Köllertalstraße hin

Es scheint nun besiegelt, dass die Köllertalstraße (L 136/Ortsdurchfahrt) ab Mai kommenden Jahres im Zuge langwieriger Bauarbeiten für den Verkehr komplett gesperrt wird - jedoch womöglich weniger lang als befürchtet.

Ein externer Gutachter sollte untersuchen, ob alternativ auch Teilsperrungen mit einspuriger Verkehrsführung möglich sein könnten. Um dieses Gutachten geht es am heutigen Donnerstag, 29. September, auch im Püttlinger Stadtrat (ab 17 Uhr in der Stadthalle). Ausführlich vorgestellt wurde es allerdings schon am Dienstag in der nicht öffentlichen Werksausschusssitzung. Und der Werksausschuss des Stadtrates blieb dem Vernehmen nach bei der Vollsperrungs-Variante, da etwaige Alternativen sich in dem Gutachten als wenig sinnvoll zeigten. So seien die Bauarbeiten teilweise zwar auch mit Teilsperrungen machbar, doch würde sich dann die gesamte Bauzeit sehr in die Länge ziehen, und auch dann gebe es immer noch eine neunmonatige Vollsperrung. Zudem würde das Ganze deutlich teurer werden.

18 Monate statt zwei Jahre

Zudem hat das Gutachten dem Vernehmen nach gezeigt, dass die Vollsperrung weniger lang als gedacht aufrechterhalten werden muss, nämlich 18 Monate statt mindestens zwei Jahre. Wie zu erfahren war, schlägt das Gutachten auch eine spezielle Art der Verkehrsführung vor, mit der man zum Erreichen der Püttlinger Innenstadt nur wenig länger als ohne Baustelle brauchen soll.

Nach der Vorstellung des Gutachtens im Ausschuss werde der Stadtrat in seiner Sitzung "lediglich darüber entscheiden, in welcher Form die Baumaßnahme durchzuführen ist. Die Entscheidung sowie die Inhalte des Gutachtens werden der interessierten Bevölkerung in Kürze in einer separaten Veranstaltung vorgestellt", heißt es dazu in einer Mitteilung des Eigenbetriebs Technische Dienste der Stadt.

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