Grüne fordern mehr Wald ohne Jagd

Die Vereinigung der Jäger des Saarlandes trifft sich an diesem Samstag ab 15 Uhr zum Landesjägertag in Püttlingen. Unter anderem steht die Vorstandswahl auf dem Programm.

Die Grünen im Landtag fordern die Landesregierung unterdessen auf, im Nationalpark Hunsrück-Hochwald sowie im Großschutzgebiet Warndt die Jagd im Rahmen eines Modellversuchs auszusetzen. Im Anschluss solle eine Bestandsaufnahme der Wildtierpopulation und des Wildverbisses durchgeführt werden. Fraktionschef Hubert Ulrich verweist auf eine Antwort der Regierung zum Saarbrücker "Urwald". So habe es in den ersten zehn Jahren seit der Gründung dieses Naturschutzgebietes 1997 maximal sechs Stunden pro Jahr Bewegungsjagden gegeben, danach habe keine Jagd mehr stattgefunden. Nach Regierungsangaben gebe es zwar Schäden an Jungpflanzen durch Wildverbiss. Doch seien durch das Ruhenlassen der Jagd die Schutzziele für Pflanzen und Tiere nicht gefährdet.