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Firma Schmidt setzt auf Umwelt

Püttlingen. Die Firma Schmidt erhielt bei der Eröffnungsfeier ihres neuen Firmengebäudes kürzlich die grüne Hausnummer verliehen. Nach zehnmonatiger Bauzeit wechselte der Betrieb vom Hohlweg ins Industriegebiet Etzenhofen und achtete bei der neuen Firmenzentrale darauf, allen Umweltansprüchen gerecht zu werden Von SZ-Mitarbeiter Dennis Langenstein

Püttlingen. Die Firma Schmidt erhielt bei der Eröffnungsfeier ihres neuen Firmengebäudes kürzlich die grüne Hausnummer verliehen. Nach zehnmonatiger Bauzeit wechselte der Betrieb vom Hohlweg ins Industriegebiet Etzenhofen und achtete bei der neuen Firmenzentrale darauf, allen Umweltansprüchen gerecht zu werden. Seit dem Jahr 2007 ist das Püttlinger Unternehmen Teilnehmer der europäischen Umweltmanagement-Aktion EMAS und ist auch seit einiger Zeit im Umweltpakt Saar vertreten. Strenge KriterienAnlässlich der Einweihung des neuen Firmengebäudes, das auf neueste umweltschonende Technologien setzt, bekam die Firma vom saarländischen Umweltstaatssekretär Rainer Grün nun die grüne Hausnummer verliehen. Ein Gütesiegel, das nur Häuser im Saarland erhalten, die strenge Umweltkriterien einhalten. In seiner Ansprache hob Firmengründer Herbert Schmidt die gute Leistung seiner Mitarbeiter hervor und freute sich über die zahlreichen Gäste. "Die Firma Schmidt GmbH ist ihrem Motto ,Team Schmidt ist im grünen Bereich!' vollkommen gerecht geworden", lobte Staatssekretär Grün und ging auf die verschiedenen umweltschonenden Aspekte ein, die beim Bau des Gebäudes beachtet wurden. Etwa das bepflanzte Dach, das als natürliche Klimaanlage dient, oder auch die Regenwasserzisterne, deren Wasser für die Toiletten und den Garten verwendet wird. Auch Bürgermeister Martin Speicher nannte die Bemühungen des Unternehmens vorbildlich und wertete die Ansiedlung der Firma Schmidt in Etzenhofen als einen gelungenen Start für das Gewerbegebiet. Im Gespräch mit der Saarbrücker Zeitung gestand Schmidt seine Erleichterung ein: "Ich stand in den vergangenen zehn Monaten mit meiner Familie von morgens 7 Uhr bis abends 19 Uhr auf der Baustelle, jetzt bin ich froh, dass alles vorbei ist."