Evangelischer Kirchengemeinde Kölln droht Verlust zweier Gebäude

Püttlingen/Köllerbach/Walpershofen. Das Presbyterium der Kirchengemeinde Kölln lädt für Januar die Gemeinde zu Gemeindeversammlungen ein. Als Termine sind vorgesehen: Montag, 5. Januar, 19 Uhr, im evangelischen Gemeindezentrum Püttlingen und Donnerstag, 8. Januar, 19 Uhr, im evangelischen Gemeindehaus in Walpershofen

 Die Martinskirche wird es wohl kaum treffen, doch von zwei ihrer Gebäude muss sich die Kirchengemeinde Kölln trennen. Foto: Jenal/CD

Die Martinskirche wird es wohl kaum treffen, doch von zwei ihrer Gebäude muss sich die Kirchengemeinde Kölln trennen. Foto: Jenal/CD

Püttlingen/Köllerbach/Walpershofen. Das Presbyterium der Kirchengemeinde Kölln lädt für Januar die Gemeinde zu Gemeindeversammlungen ein. Als Termine sind vorgesehen: Montag, 5. Januar, 19 Uhr, im evangelischen Gemeindezentrum Püttlingen und Donnerstag, 8. Januar, 19 Uhr, im evangelischen Gemeindehaus in Walpershofen. Die Gemeindeglieder in Köllerbach, Püttlingen und Walpershofen können wählen, zu welcher Versammlung sie gehen wollen, denn in beiden wird das gleiche Thema behandelt: "Nach Einführung der kaufmännischen Buchführung zum 1. Januar 2009 ist klar, dass die Kirchengemeinde Kölln aufgrund ihres geringen Kirchensteueraufkommens nicht mehr sieben Gebäude halten kann. Zwei Gebäude werden aufgegeben werden müssen", schildert Pfarrer Dr. Joachim Conrad. "Das Presbyterium hat in der Vergangenheit verschiedene Schritte unternommen, um den Tag X herauszuzögern oder vielleicht sogar zu verhindern", so Conrad. So war geplant, die Denkmalstiftung Martinskirche zu verselbstständigen und die Martinskirche der Stiftung zu übertragen - bei dauerhaftem Nutzungsrecht der Kirchengemeinde. Auch hatte das Presbyterium vor fünf Jahren auf der Kreissynode beantragt, eine Trägergesellschaft für evangelische Kindergärten zu gründen, um ihr den Kindergarten zu übertragen. Conrad: "Den ersten Versuch hat die Landeskirche vereitelt, der zweite ist bis heute nicht zum Ziel gekommen. Nun aber muss gehandelt werden, denn die Zeit drängt." red