Ein würdiger Ort der Erinnerung

Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten an den Kriegsopfergräbern auf dem Püttlinger Friedhof Engelsfeld, ausgeführt von der Reservistenkameradschaft aus dem Ort, haben Pfarrer Professor Joachim Conrad und Pastor Hans Maria Thul die 60 Grabstätten der Soldaten und zivilen Opfer des Zweiten Weltkrieges im Rahmen einer Feierstunde eingesegnet.Der Püttlinger Bürgermeister Martin Speicher würdigte die Arbeit der Reservisten.

Er erinnerte zugleich an die Püttlinger Soldaten, die irgendwo am Rande früherer Schlachtfelder, oftmals namenlos, in fremder Erde ruhten. In Püttlingen haben die Reservisten die alten Betonkreuze durch witterungsbeständige Namenstafeln ersetzt.

Kameradschaftsvorsitzender Bernd Längler und der Bürgermeister legten gemeinsam einen Kranz am zentralen Kreuz der Gedenkstätte nieder. Das Bläserquartett des Reservistenmusikzuges und die Chorgemeinschaft Fidelio sorgten für den würdigen Rahmen der Feier.