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Ein Projekt mit Hand und ganz besonders mit Fuß

Ein Projekt mit Hand und ganz besonders mit Fuß

Die Welt lässt sich auch mit den Füßen begreifen – zum Beispiel mit Hilfe eines Barfußpfades. Der Kindergarten Herz Jesu Köllerbach hat nun auf seinem Außengelände einen solchen Barfußpfad, angelegt vom Förderverein, aktiven Eltern und auch mit Unterstützung kleiner Helfer, berichtet die Fördervereinsvorsitzende Diana Müller.

 . . . und nach der Fertigstellung eifrig getestet. Fotos: Diana Müller
. . . und nach der Fertigstellung eifrig getestet. Fotos: Diana Müller



Die Grasnarbe wurde abgetragen, der Untergrund mit wasserdurchlässigem Vlies ausgelegt und die Ränder befestigt. Dann wurden verschiedene Materialien in die einzelnen, durch Querhölzer voneinander getrennten Felder eingefüllt.

Revierförster Urban Backes stellte das Holz zur Verfügung und beriet in der Frage, welche Holzsorten am Besten für den Barfußpfad geeignet sind. Die Sand- und Kiesgrube Schmeer sogte für Füllmaterialien.

"Ein Barfußpfad bietet nicht nur den Füßen Abwechslung vom gewohnten Schuhwerk, die unterschiedlichen Untergründe bieten auch dem Kopf überraschende Eindrücke und ermöglichen den Kindern ein naturnahes Spielen und Erleben", benennt Diana Müller Gründe für das Anlegen des Pfades, "und barfuß über einen Baumstamm balancieren, stärkt nicht nur wie das Barfußlaufen im Allgemeinen die Fußmuskulatur, sondern schult auch den Gleichgewichtssinn."

Ein weiteres Projekt ist bereits in Arbeit: Der Förderverein des Kindergartens Herz Jesu Köllerbach malt auf einem Teil des Freigeländes "Straßen" und Zebrastreifen auf den Boden, um so eine Art Verkehrsübungsplatz für Bobbycars anzulegen - als Vorbereitung für später, wenn sich die Jungen und Mädchen im Straßenverkehr bewegen.