Ein Leben für den Pferdesport

Köllerbach. Am 25. Mai 1969 gründeten sechs enthusiastische Menschen, die ihr Leben dem Islandpferd verschrieben hatten, die Föderation Europäischer Islandpferde Freunde (FEIF) in Deutschland. Inzwischen ist die FEIF eine große internationale Organisation mit 19 Mitgliedsstaaten, 60 000 Mitgliedern und über 300 000 Pferden

Köllerbach. Am 25. Mai 1969 gründeten sechs enthusiastische Menschen, die ihr Leben dem Islandpferd verschrieben hatten, die Föderation Europäischer Islandpferde Freunde (FEIF) in Deutschland. Inzwischen ist die FEIF eine große internationale Organisation mit 19 Mitgliedsstaaten, 60 000 Mitgliedern und über 300 000 Pferden. Sie ist stetig gewachsen, ebenso die Anzahl der Menschen, die mit dem Islandpferd verbunden sind. Nicht minder begeistert von den töltenden (Pferdegangart) Pferdchen ist die Köllerbacherin Marion Heib. Schon 1964 erstand sie ihr erstes Islandpferd. Seitdem hat sie ihr Leben ganz dem Pferdesport verschrieben. Auch hauptberuflich, denn Marion Heib führt in Köllerbach ein gut gehendes Geschäft mit Reitzubehör für Pferdefreunde. Inzwischen gehört sie zu dem erlauchten Kreis von internationalen Sportrichtern. Als Einzige im Saarland ist Marion Heib Inhaberin der internationalen Sportrichterlizenz der FEIF. Zudem besitzt sie die A-Lizenz des Islandpferde Reiter- und Zuchtverbandes (IPZV). Seit 35 Jahren ist sie ehrenamtlich im Verein (Reit- und Fahrverein Saarwellingen) im Landesverband und in der Bundesvereinigung tätig. "Da bleibt nicht mehr viel Zeit für andere Hobbys", erzählt die energiegeladene Frau. "Ich bin heilfroh, dass mein Mann Andreas und mein Sohn Alexander mich nach Kräften unterstützen." Die Tätigkeit als Sportrichterin auf nationaler und internationaler Ebene verlangt viel Zeit. Ständig ist Marion Heib irgendwo auf Turnieren unterwegs. Hinzu komme die Fortbildung, sagt sie. In Etzenhofen hat sie eine propere Stallanlage mit Koppeln, auf der ihre eigenen sechs Tiere stehen. Die Lage am Waldrand ermöglicht Ausritte in die Umgebung. Aber auch dafür bleibt nicht immer Zeit, denn ihr Reitsportgeschäft will ja geführt sein. Dort, hinter der Ladentheke, arbeitet Sohn Alexander. Der 27-Jährige hat sich dafür entschieden, im Geschäft seiner Mutter zu arbeiten.