E-Mobil-Autos stehen noch "Probe"

Heusweiler. Wirtschaftsstaatssekretär Jürgen Barke hatte am 11. April die E-Mobil-Ladestation in Heusweiler samt der beiden dort geparkten Elektro-Autos zur Nutzung freigegeben. In einer Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums hieß es damals, im Rahmen des Forschungsprojektes "E-Mobil Saar" würden Elektrofahrzeuge an Schnittstellen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) eingesetzt, um eine reibungslose und flexible Mobilität im Saarland zu ermöglichen. Landesweit wurden bisher zehn Ladestationen eingerichtet, an denen vom Projektpartner "DB Fuhrpark Services" zusammen 20 Autos zur Nutzung durch SaarVV- und Flinkster-Kunden bereitgestellt wurden. Nachdem allerdings bis heute, laut Beobachtungen von Passanten und Anliegern der Station am Heusweiler Busbahnhof, noch niemand eines der E-Autos genutzt habe, fragte die Saarbrücker Zeitung beim Ministerium nach, ob an den anderen Standorten mehr Interesse für die Fahrzeuge bestehe.Pressesprecher Thorsten Bischoff teilte mit, dass die zehn Standorte von E-Mobil-Saar bislang unterschiedlich angenommen worden seien. Weiter schreibt er in seiner Antwort: "Ziel des Forschungsprojektes ist es aber auch, die Akzeptanz des Systems sowohl im ländlichen als auch im städtischen Raum zu testen. Es befindet sich noch in der Startphase und muss bei den Bürgern erst einmal bekannt werden. Aussagefähige Zwischenergebnisse von der Nutzung sind daher erst nach einem halben oder einem Jahr sinnvoll."

Heusweiler. Wirtschaftsstaatssekretär Jürgen Barke hatte am 11. April die E-Mobil-Ladestation in Heusweiler samt der beiden dort geparkten Elektro-Autos zur Nutzung freigegeben. In einer Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums hieß es damals, im Rahmen des Forschungsprojektes "E-Mobil Saar" würden Elektrofahrzeuge an Schnittstellen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) eingesetzt, um eine reibungslose und flexible Mobilität im Saarland zu ermöglichen. Landesweit wurden bisher zehn Ladestationen eingerichtet, an denen vom Projektpartner "DB Fuhrpark Services" zusammen 20 Autos zur Nutzung durch SaarVV- und Flinkster-Kunden bereitgestellt wurden. Nachdem allerdings bis heute, laut Beobachtungen von Passanten und Anliegern der Station am Heusweiler Busbahnhof, noch niemand eines der E-Autos genutzt habe, fragte die Saarbrücker Zeitung beim Ministerium nach, ob an den anderen Standorten mehr Interesse für die Fahrzeuge bestehe.

Pressesprecher Thorsten Bischoff teilte mit, dass die zehn Standorte von E-Mobil-Saar bislang unterschiedlich angenommen worden seien. Weiter schreibt er in seiner Antwort: "Ziel des Forschungsprojektes ist es aber auch, die Akzeptanz des Systems sowohl im ländlichen als auch im städtischen Raum zu testen. Es befindet sich noch in der Startphase und muss bei den Bürgern erst einmal bekannt werden. Aussagefähige Zwischenergebnisse von der Nutzung sind daher erst nach einem halben oder einem Jahr sinnvoll."

In der Mitteilung heißt es weiter, dass die Bewerbung des Projektes erst jetzt beginne. So würden ÖPNV-Nutzer und besonders SaarVV- und DB-Stammkunden direkt angesprochen. Dazu werde die Kampagne "Road Show - Neue Energie und nachhaltige Mobilitätskonzepte" Anfang Juli über E-Mobil-Saar und andere Mobilitätskonzepte informieren. In Fußgängerzonen und anderen stark frequentierten Bereichen würden dann E-Mobil Fahrzeuge zum Testen aufgestellt. Auch mit weiteren Akionen solle das System Stück für Stück bekannter gemacht werden. Bischoff: "Wir erheben in der Startphase keine genaue Statistik. Aus Beobachtungen der ersten Wochen lässt sich jedoch schließen, dass städtische Standorte bisher besser frequentiert werden als diejenigen im ländlichen Raum."