„Die ganze Welt soll sich freuen“

„Die ganze Welt soll sich freuen“

Püttlingen im Weihnachtslicht: Vom Esel Anton bis zum Nachwuchsengel Sophie hatten an diesem Wochenende alle ihre Freude am schnuckeligen Püttlinger Weihnachtsdorf.

Der Esel Anton hat Glück gehabt. "Im Oktober war er noch sterbenskrank, wahrscheinlich durch Gift", sagt Arnulf Staap, Chef des Vereines "Maltiz - Naturerfahrung und Waldpädagogik" aus dem Warndt. Doch jetzt geht's dem Grautier wieder besser. Mühelos zieht Anton, wie jedes Jahr, seine Kutsche durch den Püttlinger Stadtpark, am vergangenen Freitag zur Eröffnung des Püttlinger Weihnachtsdorfes. Hinten sitzen Kinder. Viele möchten mit, so wird immer wieder gewechselt, Staap lenkt. Hütehund Jeanette als Copilot passt im himmlischen Gefährt höllisch gut auf, dass der Kutschenfahrer keinen Blödsinn macht.

Martins-Laternen wiederbelebt

Viele Kinder samt Eltern und Großeltern folgen durch die Dunkelheit. Da tut die Laterne vom Martinszug neulich auch jetzt noch ausgezeichnete Dienste. Und dann steht man auch schon im hell beleuchteten Hüttenrund des Püttlinger Weihnachtsdorfes!

Zentral der rot, weiß und golden geschmückte Container des Weihnachtsmannes. Der hat einen neuen Engel, Sophie mit Namen, und der Engel ist auch noch ganz aufgeregt bei seiner neuen Aufgabe.

Die Aufregung legt sich aber schnell, als die Kinder zum Weihnachtsmann kommen.

Erster Gast des Weihnachtsmannes ist Lea-Joline Schwarz, in Begleitung von Mama Nadia und ihrem Cousin Johannes Müller . Engel Sophie notiert: "Lea wünscht sich zum Fest ein Lesebuch, Schneeflocken, eine Nähmaschine, natürlich einen hübsch geschmückten Tannenbaum, eigentlich die ganze Welt soll sich freuen." > Weiterer Bericht: Seite C3.

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