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Die Chance auf vier Punkte

Püttlingen. Die Handballerinnen des HSV Püttlingen können einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib machen. Für den Oberligisten stehen gegen Mundenheim und Zweibrücken gleich zwei Heimspiele an. Sebastian Feß

Genau zum richtigen Zeitpunkt haben die Handballerinnen des HSV Püttlingen wieder das Siegen gelernt. Denn nach vier Auswärtspartien am Stück, von denen der Oberligist nur das am vergangenen Spieltag bei der HSG Hunsrück gewann (28:26), stehen jetzt wieder zwei Spiele vor eigenem Publikum an - und zwar beide an diesem Wochenende. Heute Abend um 20 Uhr empfängt Püttlingen die VTV Mundenheim, an diesem Sonntag um 16 Uhr geht es in der Trimm-Treff-Halle gegen den SV 64 Zweibrücken.

Zuhause präsentierte sich der Tabellensiebte in den vergangenen Monaten sehr souverän. Nach zwei Heimpleiten zu Beginn der Saison landeten die Püttlingerinnen fünf Siege in eigener Halle. Im Spiel gegen den Tabellenzehnten Mundenheim geht es gegen die einzige Mannschaft, gegen die Püttlingen in dieser Saison noch nicht gespielt hat. "Das Spiel gegen Mundenheim ist aus unserer Sicht das Wichtigere. Es ist ein direkter Konkurrent, und wir haben das Vertrauen in uns, dass wir die bessere Mannschaft sind", sagt die erfahrene HSV-Akteurin Aleksandra Jelicic optimistisch.

Mundenheim sieht sie vor allem zuhause stark. "Ich schätze den SV 64 Zweibrücken stärker ein, aber trotzdem ist Mundenheim ein gefährlicher Gegner", sagt Jelicic. "Sie haben Unentschieden gegen den Tabellenführer Roude Léiw Bascharage gespielt, und trotz des Heimvorteils wird es auf unsere Tagesform ankommen." Zwar trennen die VTV drei Plätze von Püttlingen , aber bei einem Auswärtssieg wären sie punktgleich. "Für mich sind beides 50:50-Spiele. Auch Mundenheim hat eine Mannschaft, die in das Mittelfeld der Tabelle gehört", sagt HSV-Trainer Hans-Werner Müller. "Ihnen sind zu Beginn der Saison Leistungsträgerinnen ausgefallen, was den schlechten Start begründet. Inzwischen spielen sie wieder einen richtig guten und schnellen Handball."

Auch Müller kennt die Chance, die sich seinem Team mit zwei Heimsiegen bieten würde. "Das wäre ein ganz großer Schritt in Richtung Klassenerhalt, aber noch nicht die Vorentscheidung. Wir sind daher auch froh, für das Wochenende wieder alle Spielerinnen an Bord zu haben", sagt Müller.

Als Außenseiter sieht sich der HSV Püttlingen auch gegen den Tabellenvierten Zweibrücken nicht. "Wir haben auch in Zweibrücken lange geführt und in den letzten Minuten den Sieg hergeschenkt", erinnert der Trainer an das 26:28: "Ich würde am Sonntagabend gerne von einem optimalen Wochenende sprechen und einem Endspiel um den Klassenverbleib beim letzten Saisonspiel in Mundenheim aus dem Weg gehen."