HSV Püttlingen siegt beim Schlusslicht Die bessere Kondition gibt den Ausschlag

püttlingen · Der Handball-Oberligist Püttlingen hat beim Schlusslicht TG Waldsee einen 32:28-Sieg gefeiert. Am Samstag muss der HSV wieder auswärts ran. Dann steht das Spiel bei der DJK/MJC Trier II an.

 Hans-Werner Müller sagt: „Wir können zufrieden sein.“

Hans-Werner Müller sagt: „Wir können zufrieden sein.“

Foto: Horst Klos_Friedrich-Ebert-Str.2/Horst Klos (Klosfoto)

Der HSV Püttlingen hat in der Handball-Oberliga bei der TG Waldsee am Samstag mit 32: 28 (15:14) gewonnen und ist in der Tabelle auf Rang sieben geklettert. Mit dem Schlusslicht hatte Püttlingen vor knapp 100 Zuschauern in der Rheinauenhalle zunächst seine liebe Mühe. Nach acht Minuten lag der HSV, der auf Florence Ulrich aus beruflichen Gründen verzichten musste, mit 2:5 zurück. „Ihr Fehlen hat man der Defensive angemerkt. Der Abwehrverband hatte in der Anfangsphase keinen Zugriff auf den Gegner“, kritisierte HSV-Trainer Hans-Werner Müller.

Im Angriff lief es dagegen besser. Der HSV, der sich auf Renata Szabo (elf Tore), Marion Müller und Nathalie Wagner (beide sieben) verlassen konnte, kämpfte sich Tor um Tor heran und lag zur Halbzeit mit einem Treffer in Führung (15:14). Im zweiten Durchgang verlief die Partie lange auf Augenhöhe. Püttlingen lag zeitweise mit drei Toren in Führung (19:16/35. Minute). Zwölf Minuten vor dem Ende führte der HSV aber nur noch mit einem Treffer (24:23). Im Anschluss zogen die Gäste durch Treffer von Szabo und Blerta Ilazi aber auf 27:23 davon. Als Wagner zwei Minuten vor dem Ende das 30:26 für den HSV erzielte, war die Partie entschieden.

„In der Schlussphase hat unsere Kondition den Ausschlag gegeben. Der Gegner war am Ende ziemlich fertig“, sagte Trainer Müller. „Wir können zufrieden sein. Unser Angriffsspiel hat gut funktioniert.“ Am Samstag muss er mit seiner Mannschaft um 19.30 Uhr bei der DJK/MJC Trier II erneut auswärts ran. „Da müssen wir höllisch aufpassen. Gerade zu Hause greift Trier öfters auf Spielerinnen aus dem Zweitliga-Kader zurück. Da müssen wir uns auf gestandene Bundesliga-Spielerinnen einstellen“, warnt Müller.

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