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"Bettgestell" steht, ihr Nest bauen müssen die Störche selbst

"Bettgestell" steht, ihr Nest bauen müssen die Störche selbst

Püttlingen. Seit etwa zehn Jahren brüten Weißstörche wieder erfolgreich im Saarland. Die Anzahl der Brutpaare steigt ständig: Im Saarland sind es derzeit über zehn, im benachbarten Rheinland-Pfalz, Lothringen und Luxemburg sind bereits über 200 Brutpaare erfasst.Auch im Köllertal werden immer häufiger Störche gesichtet, die auf dem Rückzug aus Afrika sind und das Köllertal als Flugroute nutzen. In diesem Frühjahr gab es bereits entsprechende Rückmeldungen aus Püttlingen, Walpershofen und Völklingen.

Püttlingen. Seit etwa zehn Jahren brüten Weißstörche wieder erfolgreich im Saarland. Die Anzahl der Brutpaare steigt ständig: Im Saarland sind es derzeit über zehn, im benachbarten Rheinland-Pfalz, Lothringen und Luxemburg sind bereits über 200 Brutpaare erfasst.Auch im Köllertal werden immer häufiger Störche gesichtet, die auf dem Rückzug aus Afrika sind und das Köllertal als Flugroute nutzen. In diesem Frühjahr gab es bereits entsprechende Rückmeldungen aus Püttlingen, Walpershofen und Völklingen.

Bei einem Besuch des Neunkircher Zoodirektors Dr. Norbert Fritsch entstand die Idee, im Bereich des Beweidungsprojektes mit Wasserbüffeln und inzwischen auch mit Konik-Pferden zwei Nisthilfen für Störche in der Köllertalaue aufzustellen (wir berichteten). "Durch die ganzjährige Beweidung wird sich das Nahrungsangebot in diesem Bereich ständig erweitern und so auch für Störche interessant", versprach Fritsch. Die "Arbeitsgemeinschaft Artenschutz im Köllertal" hatte zwei spezielle Nesthalterungen (hohe Metallmaste mit oben einem Tragegerüst) als Nisthilfen vorbereitet. Nun wurden sie in Zusammenarbeit mit Energis aufgerichtet und montiert.

Frank Pilger, Leiter des Energis-Netzservice erklärte bei der Übergabe der Nisthilfen an die Stadt Püttlingen, dass man gerne auch in Zukunft bei Ansiedlungsversuchen mithelfen werde. Bürgermeister Martin Speicher würdigte das Engagement der Artenschützer und des Unternehmens und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass beide Nisthilfen in den nächsten Jahren angenommen werden: "Es wäre eine weitere ökologische Bereicherung für die Köllertalaue, die inzwischen das Ziel vieler Wanderer geworden ist." schm