Abschied mit nachdenklichen Worten

Vier Jahre wirkte der frühere SR-Journalist Harald Klyk als Püttlinger Zentrumsmanager. Zum Abschied sagte er, Respekt für seinen Einsatz sei ihm nicht immer und nicht von allen notwendigen Seiten entgegengebracht worden.

Harald Klyk hat auf eigenen Wunsch zum 1. Oktober seine Tätigkeit als Zentrumsmanager der Stadt Püttlingen beendet. Die Bilanz des 71-Jährigen: "Vier Jahre das Amt eines Zentrumsmangers zu bekleiden, bedeutet, vier Jahre lang Klinken zu putzen, Gespräche zu führen, mit Verwaltung, Verkehrsverein, Lenkungsgruppe und engagierten Bürgerinnen und Bürgern Ideen zu entwickeln, wie man den Innenstadtbereich von Püttlingen stärken, neu beleben, attraktiver gestalten und Leerstände beseitigen kann. Vier Jahre Zentrumsmanger bedeuten aber auch, Erfolge zu verzeichnen und zu lernen, Rückschläge zu akzeptieren und sich dadurch nicht entmutigen zu lassen."

Bürgermeister Martin Speicher (CDU ) dankte dem scheidenden Zentrumsmanger für das Engagement bei dessen "sicherlich nicht immer leichter Arbeit in den vergangenen vier Jahren". Speicher verband damit den Wunsch, dass sich Klyk auch weiterhin so engagiert in das Geschehen in der Stadt Püttlingen einbringt. "Ich habe die Arbeit von Harald Klyk aufmerksam verfolgt und begleitet. Ich weiß, welchen schwierigen Herausforderungen er sich stellen musste. Mit was für einem großem Einsatz er an der Verwirklichung städtebaulicher Ziele gearbeitet hat, dafür gebührt ihm ein herzliches Dankeschön", sagte Speicher.

Trotz mancher Kritik und "Gegenwind" habe ihm seine Aufgabe als Zentrumsmanger immer Spaß bereitet und ihn herausgefordert, sagte Klyk, der besonders die offene und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, und hier im Besonderen mit Rainer Stein, dem technischen Leiter des Eigenbetriebes Technische Dienste Stadt Püttlingen, hervorhob. Neben vielen kleineren Projekten war Klyk mit Stein bei der gelungenen Neugestaltung des Marktplatzes, einem Neukonzept für den ruhenden Verkehr in der Innenstadt, einem Beschilderungskonzept und der Ansiedlung eines Drogeriemarktes eingebunden.

Bei seinem Wirken habe er immer Respekt vor der Leistung anderer gehabt, betonte Klyk: "Leider wurde mir dieser Respekt für meinen Einsatz nicht immer und nicht von allen notwendigen Seiten entgegengebracht." Klyk hofft, dass die Idee des Zentrumsmanagements und einer mit möglichst vielen Bürgern besetzten Lenkungsgruppe nahtlos weitergeführt wird.