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Projekt "Strahlende Kinderaugen Kenia" unterstützt eine Schule in Afrika

Das Projekt "Strahlende Kinderaugen Kenia" bittet um Spenden : Schüler aus Kenia suchen Paten aus dem Saarland

23 Schüler in Kenia haben ihren Schulabschluss gemacht. Das Projekt „Strahlende Kinderaugen Kenia“ will die Jugendlichen weiter finanziell unterstützen und bittet um Spenden.

Es war Ende vergangenen Jahres als die SZ zum ersten Mal über das Hilfsprojekt „Strahlende Kinderaugen Kenia“ berichtet hatte. Die Saarländerinnen Michaela Scharf und Jutta Geisbauer, die sich im Projekt engagieren, baten um Spenden für den Neubau eines Kinderheimes im Slumgebiet von Mtwapa in Kenia. Jairus Orangi hatte in der Stadt nahe Mombasa 2013 die „Precious Hope School“ gegründet für Kinder aus ärmsten Verhältnissen. Die deutsche Initiative unterstützt die Schule, außerdem das Waisenheim „Minto Childrens Home“ in Mombasa. Das platzt aber aus allen Nähten, weshalb ein Neubau in der Nähe der Schule entstehen soll. Dank der Spendenbereitschaft der Saarländer – binnen eines Monats sind 6263 Euro zusammengekommen – konnte die Initiative ein Grundstück direkt neben der Schule kaufen, sagt Scharf. „Der Bau des Kinderheims dauert noch, aber das Grundstück haben wir sicher.“

Nun startet „Strahlende Kinderaugen Kenia“ einen weiteren Spendenaufruf. 23 Mädchen und Jungen absolvierten die Prüfungen der 8. Klasse. „Es ist so wertvoll, dass sie in der Schule mit Bildung und Essen versorgt werden und die Ersten jetzt einen staatlich anerkannten Bildungsabschluss haben“, sagt Scharf. Die Schulabgänger würden nun gerne eine Lehre machen oder eine weiterführende Schule besuchen. Leider sei dies mit Unkosten verbunden, da auch während der Ausbildung Schulgeld bezahlt werden müsse und es keinen Lohn gebe. Das Team würde den Jugendlichen gerne zumindest für ein weiteres Jahr finanziell helfen. Sie sollen möglichst einfache Berufe erlernen, etwa Schreiner oder Näherin. 

Daher werden nun 23 Personen oder Familien gesucht, die monatlich 20 bis 50 Euro spenden, um eine weiterführende Ausbildung zu ermöglichen. „Ohne Unterstützung würden unsere Schul- und Waisenkinder in Kenia nach wie vor auf den Straßen herumstreunen. Viele würden hungern und nicht wissen, wie es weitergehen soll“, sagt Scharf.

Für mehr Informationen lädt „Strahlende Kinderaugen Kenia“ zu einem Online-Vortrag an diesem Freitag, 30. April, um 19.30 Uhr ein. Es werden Bilder gezeigt, der Schulleiter Jairus Orangi wird live zugeschaltet sein.

Anmeldung zum Onlinevortrag über die Website www.strahlende-kinderaugen-kenia.de/Aktuelles