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Politiker bekennen sich zur deutsch-französischen Freundschaft

100 Jahre nach dem 1. Weltkrieg : Bekenntnis zu Frieden und Freundschaft

Die CDU- und SPD-Fraktion haben eine gemeinsame Resolution zum 100. Jahrestag „Ende des Ersten Weltkrieges“ in die Regionalversammlung eingebracht. Sie nennt die Gestaltung des grenzüberschreitenden Lebensraumes eine der zukunftsweisenden Aufgaben des Regionalverbandes (RGV).

Zur Verabschiedung der Resolution sind am 15. November, 15 Uhr, Generalkonsulin Catherine Robinet sowie Gilbert Schuh, Bürgermeister von Morsbach und Vizepräsident des Eurodistricts Saar-Moselle, anwesend. Die Resolution bezeichnet die  deutsch-französische Zusammenarbeit als  „Grundlage eines friedlichen und freundschaftlichen Miteinanders beider Nationen“. Der Text erinnert an die mörderischen Weltkriege und den Weg zum friedlichen Miteinander mit dem Elysée-Vertrag von 1963 als Fundament. Das Saarland und der RGV sehen sich als Brücken zwischen beiden Nationen. Daher sei der RGV Mitglied im 2010 gegründeten Eurodistrict, einem  „Paradebeispiel grenzüberschreitender Zusammenarbeit im Herzen Europas“.  Außerdem geht es am Donnerstag um Vorschläge gegen den Schulraummangel im Saarbrücker Westen. Die Verwaltung favorisiert ein neues Bildungszentrum am Füllengarten in Kooperation mit der Stadt. Wenn die Regionalversammlung zustimmt, beauftragt sie damit die Verwaltung, eine neue Gemeinschaftsschule in Burbach zu errichten und das nötige Grundstück zu kaufen.

Schließlich geht es um neue Kooperationsverträge zur Weiterführung der beiden Projekte für Gemeinwesenarbeit (GWA) in Völklingen und der sieben GWA-Projekte in Saarbrücken. Außerdem gibt es eine neue GWA in Dudweiler. Hinzu kommen die weitere Förderung der vier Kinderhäuser im Regionalverband sowie des Cafés Exodus.