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Pfadfinder verteilen Licht aus Bethlehem in Saarbrücken

Für den Frieden : Pfadfinder verteilen ein weit gereistes Licht aus Bethlehem

Pfadfinderinnen und Pfadfinder brachten wieder das „Friedenslicht aus Bethlehem“ ins Saarland, diesmal unter dem Motto: „Die eigenen Grenzen überwinden“. Da allerdings Corona in diesem Jahr allen Grenzen auferlegt, blieb die Andacht zum Aussenden des Lichtes diesmal auf einen kleinen Kreis auf dem Alt-Saarbrücker Schlossplatz beschränkt.

In den früheren Jahren waren jedes Mal hunderte Besucher zur Aussendefeier in die Jugendkirche eli.ja gekommen. Diesmal waren Vertreter der saarländischen Pfadfinderstämme aufgerufen, eine kleine Flamme stellvertretend für ihre Stämme entgegenzunehmen und in die Kirchen vor Ort weiterzutragen. „Rund 50 Pfadfinderinnen und Pfadfinder sowie Personen des öffentlichen Lebens kamen so in großem Abstand auf dem Schlossplatz zusammen. Da nicht gesungen werden durfte, sorgte eine vierköpfige Band des Rings saarländischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder (rsp) für die musikalische Umrahmung“, heißt es im Bericht der Pfadfinder.

Das Corona-Virus, habe gezeigt, wie zerbrechlich unser gesellschaftliches Zusammenleben ist, aber auch wie wichtig Kreativität, besonnenes Handeln und Zuversicht seien, sagte Helmut Willems vom rsp. Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt würdigte das Engagement der Pfadfinder und nahm das „Friedenslicht“ für die Stadtverwaltung entgegen. Das Licht kann noch bis Weihnachten in der Jugendkirche eli.ja (Halbergstraße/Ecke Hellwigstraße) abgeholt werden – auch außerhalb der Öffnungszeiten: Es brennt ganztägig in der Markushütte vor der Kirche.

Jedes Jahr entzündet ein Kind ein kleines Licht in der „Geburtsgrotte Jesu“ in Bethlehem, das dann nach Wien gebracht wird und von dort durch Pfadfinder-Delegationen in viele europäische Länder. In Deutschland wird das Licht als Gemeinschaftsaktion verschiedener Pfadfinderbünde weitergeben, im Saarland organisiert im Ring saarländischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Der rsp plant seit über fünf Jahren die jährlichen Aussendefeiern.

 www.pfadfinden.saarland