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Pannen beim Meer der Lichter im DFG

Feuerwerk mit Unterbrechungen : Pannen beim „Meer der Lichter“

Show im Deutsch-Französischen Garten lief nicht wie geplant. Zuschauer sind enttäuscht.

Statt sich in ein Lichtermeer zu verwandeln, blieb der Himmel minutenlang dunkel. Die Veranstaltung „Meer der Lichter“ versprach im Deutsch-Französischen Garten (DFG) in Saarbrücken eine Multivisions-Show mit Feuerwerks-, Laser- und Wasser-Effekten synchron zur Musik. Doch schon bald verwandelten sich die „Ahs“ und „Ohs“ der 3200 Zuschauer in Buhrufe. Das Feuerwerk wurde unterbrochen, das Zusammenspiel der Effekte funktionierte über weite Teile der 35-minütigen Show nicht. Und zudem setzte noch ein Regenschauer ein.

Oliver Wetzstein von der saarländischen Firma „Drumm Fireworks & Laser“ bedauert die Pannen. Es habe einen Zwischenfall gegeben. Drei Personen hätten sich Zutritt zu dem abgesperrten Sicherheits-Bereich verschafft, in dem das Feuerwerk abgebrannt wurde. Man habe kein Risiko eingehen wollen, deshalb aus Sicherheits-Gründen gewisse Effekte aussetzen und eine Pause einlegen müssen. Um danach die Synchronisation zwischen Musik, Feuerwerk und Laser wiederherzustellen, bedurfte es etwas Zeit. Leider habe man es versäumt, später das Publikum per Durchsagen zu informieren.

Besucher bemängelten in den sozialen Netzwerken auch, dass sie nicht erfahren hätten, wo zum Beispiel die angekündigte Feuershow der Gruppe „Sidera Fire“ gezeigt wurde. Die ausgehängten Abläufe der Veranstaltungen übersahen viele. Einige verärgerte Zuschauer forderten den Eintritt von 18 Euro vom Veranstalter zurück, was dieser jedoch ablehnt. Nicht nur das Publikum, sondern auch er zeigte sich enttäuscht. Nachdem 2012 und 2013 jeweils 5000 Zuschauer zum „Meer der Lichter“ gekommen waren, zog die diesjährige Ausgabe nur knapp 3200 Gäste an. Unwetterwarnungen hätten wohl viele von einem Besuch abgehalten, so Wetzstein.

Unter denjenigen Gästen, die dies nicht störte, waren viele Feuerwerks-Fans, die versuchten, hinter den Absperrzaun auf den Abbrennplatz zu schauen. Dort waren 1280 Feuerwerks-Bomben, rund 382 -Batterien und 20 Vulkane aufgebaut. Die Show begann vielversprechend: Das Lied „Feuer frei“ dröhnte aus den Boxen, als Feuerwerks-Effekte den Himmel in ein Lichtermeer verwandelten. Auf der 13 mal 30 Meter großen Wasserleinwand stachen Boote in See. Die Laser und Feuersterne spiegelten sich im Deutschmühlen-Weiher, bis der Regenschauer einsetzte.