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Ordnungsamt kontrolliert Einhaltung der Regeln gegen Corona-Verbreitung

Stadtmitarbeiter auf Patrouille : Ordnungsämter kontrollieren Maßnahmen gegen Corona

Geschäfte geschlossen, Spielplätze leer? Darum ging es unter anderem, als Mitarbeiter des Ordnungsamtes am Freitag in Saarbrücken auf Patrouille waren.

(jöw/red) Die Ordungsdienste im Regionalverband haben zurzeit alle Hände voll zu tun: „Im Rahmen unserer personellen Möglichkeiten wird in der Völklinger Innenstadt und auch in den einzelnen Stadtteilen kontrolliert, ob die Allgemeinverfügung des Landes zum Umgang mit dem Corona-Virus eingehalten wird. Auffällig dabei war, dass am ersten Tag nach der Allgemeinverfügung noch mehr Personen unterwegs waren als an Tag zwei. Da ging der Publikumsverkehr bereits deutlich zurück. Der kommunale Ordnungsdienst würde sich dennoch über eine überregionale Unterstützung freuen“, teilte die Stadt Völklingen auf Anfrage mit.

Beim Ordnungsamt Saarbrücken sind bisher keine Beschwerden über „Corona-Partys“ im öffentlichen Raum eingegangen, wie die Stadt mitteilte. Aktuelle Beschwerden bezögen sich auf Spielplätze, geöffnete Läden und Restaurants, den Blumenhandel und weitere Geschäfte. Soweit möglich kontrolliere das Ordnungsamt auf diese Beschwerden hin und schreite bei Bedarf ein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Außendiensts seien unterwegs, um aufzuklären.

Größere Menschenansammlungen waren nach Angaben der Stadt nicht aufzulösen. Kontroll-Teams des Ordnungsamtes waren auch am Freitag in Saarbrücken unterwegs, um die zur Corona-Bekämpfung erlassenen Vorschriften durchzusetzen. Die Mitarbeiter prüften nach Angaben der Stadt unter anderem, ob nur die Geschäfte offen waren, denen das noch erlaubt ist. Einen Zusammenhang mit der später verhängten Ausgangsbeschränkung habe es nicht gegeben.

Die Anordnung stößt bei den Rathauschefs auf Verständnis. Christiane Blatt (SPD), Oberbürgermeisterin von Völklingen, teilte mit: „Die Situation ist sehr ernst. Darum müssen auch wir in Völklingen das öffentliche Leben soweit es geht herunterfahren.“ Der Saarbrücker Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) sagte dazu: „ Sollten keine anderen Schritte wie zum Beispiel die Ausgabe ausreichender Schutzausstattung möglich sein, halte ich eine Ausgangssperre in letzter Konsequenz für erforderlich.“