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Online-Umfrage zur Lebensqualität im Regionalverband Saarbrücken

Online-Umfrage : Beifall für Sport-Angebote und Einkaufsmöglichkeiten

Mit der Lebensqualität im Regionalverband sieht es gut aus, meinen die Teilnehmer einer – nicht repräsentativen SZ-Online-Umfrage.

Alles in allem fühlen sich die Menschen im Regionalverband Saarbrücken wohl, und sie leben zufrieden hier – das hat, wie bereits berichtet, eine Online-Umfrage gezeigt. Dabei hatten wir Leserinnen und Leser der SZ gefragt, wie sie die Lebensqualität hierzulande beurteilen. 428 Menschen beteiligten sich daran. Repräsentativ ist unsere Online-Umfrage nicht, aber sie liefert ein Stimmungsbild.

Wir hatten dabei die Teilnehmer gebeten, ihre Meinung mit Hilfe einer Punkteskala auszudrücken: Zehn Punkte gab’s für „hervorragend“, einen Punkt für die Wertung „miserabel“. Unsere Wissbegierde war groß – jetzt, im zweiten Teil der Auswertung, schauen wir auf bisher noch nicht beleuchtete Fragen.

„Wie familienfreundlich finden Sie den Regionalverband?“, wollten wir wissen. Und hatten präzisiert: „Familien brauchen ein Umfeld, das Kindern und Jugendlichen ebenso entgegenkommt wie den Eltern.“ Neun bis zehn Punkte haben hier acht Prozent der Befragten (36 Menschen) vergeben, sie sehen den Wunsch nach Familienfreundlichkeit also sehr gut bis hervorragend erfüllt. Für eine gute Bewertung, sieben bis acht Punkte, haben sich 37 Prozent (185) entschieden; im Durchschnitt, mit fünf bis sechs Punkten, sehen 36 Prozent (152) die Region. Nur zwei Prozent (elf Voten) sind richtig unzufrieden.

Und wie steht es im Regionalverband um die Kinderbetreuung, ohne die Eltern es schwer haben, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen? Sieben Prozent (40 Menschen) loben sie hoch. 40 Prozent (173) finden sie gut. 34 Prozent (147) sagen: Mittelmaß, fünf bis sechs Punkte. Fünf Prozent (22) hingegen sehen sie kritisch, sie haben nur einen oder zwei Punkte vergeben. Bei beiden Themen schätzen die Umfrage-Teilnehmer die Lage im eigenen Wohnort ein bisschen besser ein. Aber wirklich nur ein bisschen, die Zahlen-Unterschiede fallen kaum  ins Gewicht.

Anders bei der Frage nach dem Sicherheitsgefühl, da liegt klar der Wohnort vorne. Dort fühlen sich 18 Prozent (78 Menschen) ohne Wenn und Aber sicher – im Regionalverband sind es nur fünf Prozent (23). Eine gute Note, sieben bis acht Punkte, haben 38 Prozent (159) für den eigenen Ort parat – für den Regionalverband sind es 30 Prozent (131). Und für elf Prozent (47) lässt das persönliche Sicherheitsgefühl im Regionalverband arg zu wünschen übrig. Im Wohnort empfinden acht Prozent (31) starke Unsicherheit.

Punkten kann der Regionalverband aber bei den Einkaufsmöglichkeiten: 29 Prozent (126 Menschen) finden sie sehr gut bis hervorragend, weitere 39 Prozent (170) halten sie für gut und haben sie mit sieben bis acht Punkten bewertet, nur zwei Prozent (acht Voten) sieht  ernsthaften Mangel – im eigenen Wohnort beträgt die Quote der Unzufriedenen 13 Prozent (56). Und auch um die medizinische Versorgung ist es nach Ansicht der Umfrage-Teilnehmer gut bestellt. Für den Regionalverband gibt es 31 Prozent Top-Bewertungen (132) und 44 Prozent (194) Voten mit sieben bis acht Punkten, denen nur ein Prozent Unzufriedenheit (fünf Voten) gegenübersteht – das ist ein exzellentes Ergebnis. Wobei die Wohnorte ähnlich gut abschneiden. Nur gibt es da ein paar Unzufriedene mehr, vier Prozent (17).

Mal schnell ins Grüne, zu Fuß? Geht gut, meint die Mehrheit der Umfrage-Teilnehmer. 55 Prozent (236) geben den öffentlichen Grünanlagen im Regionalverband gute bis hervorragende Noten. Beim Grün im eigenen Wohnort sind es sogar 58 Prozent (246).

Spitze ist der Regionalverband nach Ansicht der Befragten bei den Sport-Angeboten. Nur bei einer Sportart – oder soll man besser sagen: bei einer Art der Fortbewegung? – sehen die Umfrage-Teilnehmer Defizite: beim Radfahren. Elf Prozent (48 Voten) halten die Radel-Möglichkeiten im Regionalverband für unzulänglich, im eigenen Wohnort sind es sogar 15 Prozent (65). Und hier wie dort haben 23 Prozent nur magere drei bis vier Punkte vergeben.

Ansonsten aber gibt es zu den Sport-Angeboten im Regionalverband große Zustimmung. 18 Prozent (79) haben sie mit Höchstwertungen bedacht, 49 Prozent (211) dafür sieben bis acht Punkte vergeben, nur zwei Prozent (elf) sind unzufrieden.

Und da ist noch etwas, das sich nicht in Zahlen fassen lässt. Aber die Umfrage-Teilnehmer haben es in den Kommentaren angesprochen, zu denen wir nach der Frage-Runde eingeladen hatten: ein angenehmes soziales Klima. „Die positiven zwischenmenschlichen Beziehungen . . . spielen auch eine große Rolle“, hat jemand geschrieben.