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Offener Streit zwischen den Landeselternvertretungen im Saarland

Nach NS-Vergleichen : Offener Streit zwischen den Landeselternvertretungen

(red) Der Vorstand und die Mitglieder der Landeselternvertretung (LEV) der Gemeinschaftsschulen haben sich am Montag von Äußerungen der LEV Gymnasien distanziert. Diese habe bildungspolitische Vorschläge der CDU in die Nähe des NS-Regimes gerückt (wir berichteten).

Verbale Entgleisungen des Vorstands der LEV Gymnasien seien nicht hinzunehmen. „Wir werden auf dieser Basis so vorerst nicht mit der LEV Gymnasien zusammenarbeiten. Die Mitglieder der LEV Gymnasien sollten sich überlegen, ob sie in dieser Art weiter vertreten werden wollen“, hieß es. Ebenso hielten es der Vorstand und die Mitglieder der LEV  Gemeinschaftsschulen für nicht hinnehmbar, dass die LEV-Gymnasien-Chefin Katja Oltmanns  darauf verweise, Vizechefin  der Gesamtlandeselternvertretung (GLEV) zu sein. Somit werde der Eindruck erweckt, die GLEV trüge ihre Äußerungen über den „pädagogischen Volkssturm“ aus Rentnern und Studenten mit.