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Noch zahlreiche Ausbildungsstellen im Saarland unbesetzt

Beginn des Ausbildungsjahres : Noch 2 700 Ausbildungsstellen im Saarland unbesetzt

Trotz der Corona-Krise gibt es noch viele freie Ausbildungsstellen. Auch das berufliche Spektrum ist breit gefächert.

Wenige Wochen vor Beginn des Ausbildungsjahres sind im Saarland trotz der Corona-Krise noch zahlreiche Stellen zu haben. Es gebe noch keinen passenden Bewerber für rund 2 700 Stellen, sagte die Sprecherin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, Christiane Lauer, der Deutschen Presse-Agentur. Das ist fast die Hälfte aller insgesamt 5 900 angebotenen Stellen.

Zugleich sind noch etwa 1900 Jugendliche auf der Suche nach eine Lehrstelle. Zwar haben die Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr 950 Ausbildungsstellen weniger gemeldet. Dies ist ein Minus von 13,8 Prozent. Die Zahl der Bewerber ist aber ebenfalls gesunken, allerdings nicht so stark: um 260 oder 5,7 Prozent. Seit Oktober 2019 hatten sich insgesamt rund 4 300 junge Menschen als Ausbildungsbewerber registrieren lassen.

Besonders viele Ausbildungsstellen sind noch offen als: Einzelhandelskaufmann, Verkäuferin, Kaufmann für Büromanagement und Handelsfachwirt. Aber auch als Fachverkäufer im Fleischereihandwerk und Bäckereien sowie als Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizung und Klimatechnik, Fachkraft für Lagerlogistik, Bankkaufmann und Medizinische Fachangestellte.

Die Chefin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, Heidrun Schulz, ermutigt junge Frauen und Männer Kontakt zur Berufsberatung aufzunehmen: „Eine Ausbildung garantiert einen soliden Start ins Erwerbsleben.“ Ziel sei es, einen sogenannten Ausbildungsjahrgang Corona zu verhindern. Die Agenturen für Arbeit unterstützen sowohl die Jugendlichen als auch die Unternehmen, dass sie auch in dieser unsicheren Situation zueinander finden. „Es wird eine Zeit nach Corona geben, in der Betriebe froh sind, die Fachkräfte im eigenen Betrieb zu haben.“

(dpa)