1. Saarland
  2. Saarbrücken

Noch ist genug Platz im Saarbrücker Wald

Zufluchtsort in Corona-Zeiten : Noch ist genug Platz im Saarbrücker Wald

Die Landeshauptstadt liegt mitten im Grünen, umgeben von schattigen Wäldern. Und genau dorthin zieht es viele Bürger zum Spaziergang in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbot. 

Da jetzt mehr Menschen im Wald unterwegs sind als an normalen Tagen, gibt es Befürchtungen, im Wald könnte es zu voll werden und dabei könnte er seinen Charakter als „Zufluchtsort“ verlieren. Doch dies sei bisher nicht festzustellen, sagt der Revierförster Urban Backes vom Saarforst-Landesbetrieb.

Backes ist Revierförster für das Waldgebiet Rastpfuhl/Püttlingen und macht seinen Job bereits seit über dreißig Jahren. „Im Wald kann man sich gut aus dem Weg gehen“, antwortet Backes auf die Frage, wie voll die Saarbrücker Wälder in Zeiten von Corona sind.

Er betont, dass sich die Menschen bisher diszipliniert verhalten und nur noch alleine oder zu zweit unterwegs seien. Zudem seien Spaziergänger, Jogger und Radfahrer zu unterschiedlichen Zeiten unterwegs, sodass sich der Betrieb im Wald gut über den Tag verteile.

Dass immer mehr Saarländer die Zeit nutzen, um ihre Wohnungen und Häuser zu renovieren, mache sich leider auch im Wald bemerkbar. In den letzten Wochen habe sich immer mehr Sperrmüll angehäuft, den die Förster nun einsammeln und entsorgen müssen.

Auch wenn sich die Menschenansammlungen in den Saarbrücker Wäldern in Grenzen halten, seit Donnerstag ist im Saarland Sport und Bewegung an der frischen Luft nur noch alleine oder zu zweit erlaubt. Und auch in der Natur gilt: Abstand halten, um das Risiko einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu senken.