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Beschäftigungsförderung
Lob mit Abstrichen für Beschäftigungspakt

 Regionalverbandsdirektor Peter Gillo bewertet den Beschäftigungspakt.
 Foto: Lars Weber/
Regionalverband
 Regionalverbandsdirektor Peter Gillo bewertet den Beschäftigungspakt. Foto: Lars Weber/ Regionalverband FOTO: Lars Weber
Regionalverband. Rund 30 Institutionen aus dem Saarland, darunter der Regionalverband Saarbrücken, haben am Donnerstag den Saarländischen Beschäftigungspakt unterzeichnet. Dazu zählt die regionale Umsetzung des Teilhabe-Chancen-Gesetzes, das der Bundestag Anfang des Monats verabschiedete. red

Darin steht, dass Langzeitarbeitslose, die seit mindestens sechs Jahren Sozialleistungen beziehen, ab 2019 durch öffentlich geförderte Beschäftigung eine Chance auf dem Arbeitsmarkt erhalten sollen.


Regionalverbandsdirektor Peter Gillo sagt: „Endlich wird akzeptiert, dass es viele Menschen gibt, die trotz aller Bemühungen um Qualifizierung nicht in Arbeit gekommen sind. Sehr zufrieden bin ich mit der Entscheidung, dass der Tariflohn Grundlage ist – eine Forderung, die ich bereits im Sommer bei einem Treffen mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zum Ausdruck gebracht habe.“ Doch das Problem betreffe im Saarland wesentlich mehr als die angeführten 10 000 Personen. Allein im Regionalverband Saarbrücken seien rund 28 000 Menschen bereits seit mindestens zwei Jahren auf Sozialleistungen angewiesen – 17 000 davon seit vier Jahren. Auch das sei für die Betroffenen schon eine sehr lange Zeit. Eine Ausweitung auf die Zielgruppe derer, die seit mindestens vier Jahren Leistungen beziehen, ist Gillo zufolge notwendig. „Das alles kostet natürlich mehr Geld, aber ich glaube, dass das Programm nur so seine Wirkung entfalten kann.“