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Neue Warnschilder gegen Wildunfälle im Saarland

Auch auf der B 41 : Neue Warnschilder gegen Wildunfälle

Das Saar-Verkehrsministerium will ein offenbar erfolgreiches Pilotprojekt zur Reduzierung von Verkehrsunfällen mit Wildtieren ausweiten. So sollen zwei sogenannte dynamische Hinweisschilder, die auf eine Wildwechsel-Gefahr hinweisen, sobald sich ihnen ein Auto nähert, nun auch auf der B 41 – landesweit eine der Straßen mit der höchsten Zahl an Wildunfällen – installiert werden.

2018 hatte das Verkehrsministerium bereits auf der L 131 zwischen St. Wendel und Werschweiler ein solches dynamisches Warnschild aufgestellt. Mit dem Ergebnis: Während die Verkehrsunfälle mit Wild in den Jahren 2018 auf 2019 landesweit um knapp sieben Prozent von 4141 auf 4443 Verkehrsunfälle anstiegen, war auf der Pilotstrecke L 131 in einem Vorher-/Nachher-Vergleich ein Rückgang der Verkehrsunfälle um knapp 35 Prozent (von 49 auf 32) zu verzeichnen. Das Projekt basiert auf der Annahme, dass Autofahrer besser auf ein dynamisches Warnsignal reagieren als auf herkömmliche Verkehrsschilder. Experten raten im Falle eines Wildunfalls die Unfallstelle abzusichern, die Straße zu verlassen und die Polizei zu verständigen.