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Nationalspieler Robert Enke von Hannover 96 litt unter Depressionen

Selbstmord : Nationalspieler Robert Enke litt unter Depressionen

Der Torwart nahm sich 2009 das Leben. Seine Frau gründete eine Stiftung, die Projekte unterstützt, die Aufklärungsarbeit leisten.

Die gemeinnützige Robert-Enke-Stiftung trägt den Namen des früheren Torwarts der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und von Hannover 96. Er litt an Depressionen und nahm sich am 10. November 2009 das Leben. Zweck der Stiftung, der Enkes Ehefrau Teresa vorsteht, ist die Förderung von Maßnahmen und Einrichtungen, die der Aufklärung über die Krankheit Depression, Kinder-Herzkrankheiten sowie der Erforschung oder Behandlung dieser Krankheiten dienen.

Der Förderpreis der Stiftung zeichnet Projekte und Konzepte aus, die sich im Hinblick auf die Prävention, Diagnostik oder Behandlungsstruktur für eine nachhaltige Auseinandersetzung mit der seelischen Gesundheit von Nachwuchsleistungssportlern eingesetzt haben. Über die Vergabe des Preises entschied der Vorstand der Robert-Enke-Stiftung auf Grundlage der Empfehlung einer interdisziplinär besetzen Prüfungskommission.

Der in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehene „Förderpreis Seelische Gesundheit im Nachwuchsleistungssport“ der Robert-Enke-Stiftung geht an die Handball-Akademie Flensburg. Die Akademie entwickelte ein Konzept zur Verhinderung von sexualisierter Gewalt im Vereinssport, welches interdisziplinär mit Sportpsychiatern, Sport-Psychologen und Pädagogen fachlich aufgebaut ist. Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert. Platz zwei geht an das Saarbrücker Rotenbühl-Gymnasium (siehe Bericht oben).

www.robert-enke-stiftung.de