Nach Hochwasser an Pfingsten Warum Heringsmühle und Großblittersdorfer Straße mehrere Monate gesperrt bleiben müssen

Saarbrücken · Die Straßen-Sperrungen nach Hangrutschen an der Heringsmühle und der Großblittersdorfer Straße in Saarbrücken werden noch lange Bestand haben. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Welche Gefahren ein Experte sieht – und warum die Arbeiten so lange dauern werden.

 Die Hangrutschgefahr ist noch lange nicht gebannt: Die Sperrung an der Heringsmühle dürfte noch monatelang für Stau und Ärger sorgen.

Die Hangrutschgefahr ist noch lange nicht gebannt: Die Sperrung an der Heringsmühle dürfte noch monatelang für Stau und Ärger sorgen.

Foto: BeckerBredel

Für die Autofahrer sind die Staus und umständlichen Umleitungen ein ständiges Ärgernis. Der Starkregen, dem das Hochwasser folgte, hatte im Saarbrücker Osten Erdrutsche verursacht. Seitdem sind die Heringsmühle in Fechingen, der Brühl in Fechingen, der Staffelberg zwischen St. Ingbert und Ensheim sowie die Großblittersdorfer Straße am Sonnenberg voll gesperrt. Den Flughafen erreicht man nur noch über Umwege, Ortsunkundige tun sich schwer. Anwohner leiden in einst ruhigen Straßen in Fechingen plötzlich unter Durchgangsverkehr und haben schon eigene Tempo-30-Schilder aufgestellt oder Protest auf Baustellenschilder gesprüht.