1. Saarland
  2. Saarbrücken

Nach Aschermittwoch geht das Bauprogramm "Barock trifft Moderne" weiter

Städtebau : Stadt setzt Umbau-Vorhaben in Alt-Saarbrücken fort

Nach Aschermittwoch setzt die Stadt den Umbau eines markanten Teils von Alt-Saarbrücken fort. Wie ihre Pressestelle mitteilt, geht es darum, zwischen der Eisenbahn- und der Wilhelm-Heinrich-Straße sowie zwischen der Löwengasse und der Straße „An der Friedenskirche“ große Betonpflastersteine zu verlegen.

Direkt um die Friedenskirche liegen künftig Mosaikpflastersteine.

Die Wilhelm-Heinrich-Straße bekommt Rinnen aus Naturstein. Sie wird künftig an der Friedenskirche Einbahnstraße in Richtung Eisenbahnstraße sein. Radfahrer können die Straße auf einem neuen Schutzstreifen auch in Gegenrichtung befahren. Die Eisenbahnstraße wird zwischen Vorstadt- und Stengelstraße umgebaut. Künftig gibt es auf beiden Seiten eine Spur für Fahrradfahrer. Ein durchgehend gepflasterter Mittelstreifen trennt die Straßenseiten. Fußgänger haben künftig mehr Platz, wenn sie die Straße überqueren. Außerdem erneuert die Stadt die Laternen.

Im Bereich der Keplerstraße und der Eisenbahnstraße gibt es während der Bauarbeiten einen Ringverkehr. Dabei ist die Eisenbahnstraße an der Friedenskirche als Einbahnstraße in Richtung Stengelstraße befahrbar. Wer Richtung Vorstadtstraße unterwegs ist, wird durch die Keplerstraße umgeleitet. Die Durchfahrt von der Wilhelm-Heinrich-Straße in die Eisenbahnstraße ist gesperrt. Die Bewohner der Löwengasse erreichen ihre Grundstücke durch die Altneugasse und die Schlossstraße. Die Umleitungen gelten voraussichtlich bis Mitte Mai.

Die Stadt will während der Bauphase im Internet über die aktuelle Verkehrsführung und den Baufortschritt informieren. Unter dem Baustellencode T22 auf der Internetseite www.sb-schafft.de und in der Saarbrücken-App sollen die aktuellen Infos ständig eingestellt. Die Arbeiten sollen im Oktober abgeschlossen sein. Dieser Bauabschnitt kostet rund 1,7 Millionen Euro.

Für das Gesamtprojekt „Barock trifft Moderne“, zu dem die Arbeiten gehören, gibt es Zuschüsse von Bund und Land.