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Länder erhöhen Rundfunkbeitrag auf 18,36 Euro

Erste Anpassung nach elf Jahren : Rundfunkbeitrag erhöht und mehr Geld für den SR

Die Regierungschefs der Bundesländer haben am Mittwoch in Berlin den ersten Medienänderungsstaatsvertrag zur Anpassung des Rundfunkbeitrags mit Verbesserungen für den Saarländischen Rundfunk (SR) beschlossen.

Die Länder folgten damit der Empfehlung der unabhängigen Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (KEF), die eine Beitragsanpassung zum 1. Januar 2021 auf 18,36 Euro  vorgeschlagen hatte.

Gleichzeitig sieht der Staatsvertrag eine Änderung in der Verteilung des Beitragsaufkommens zugunsten des SR und RadioBremen vor. Ministerpräsident Tobias Hans: „Mit den Anpassungen wird die notwendige, bedarfsgerechte Finanzierung der kleinen ARD-Anstalten sichergestellt und der föderale Charakter der ARD gestärkt.“

Die Länder beriefen zudem den St. Ingberter Oberbürgermeister und ehemaligen Staatssekretär Ulli Meyer (CDU) zum neuen KEF-Mitglied. Er folgt damit im Amt Norbert Holzer, der im Februar verstorben war.