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Krisenstab des Regionalverbands warnt Bürger vor Leichtsinn

Infektionsgeschehen bleibt unkontrolliert : Krisenstab mahnt: Bleibt zu Hause!

Bürgermeister raten wegen der Corona-Ausbreitung, an Silvester auch draußen auf Treffen mit Nachbarn zu verzichten.

Die Landeshauptstadt, der Regionalverband Saarbrücken und die Bürgermeister der Umlandgemeinden appellieren an die Bürgerinnen und Bürger, die Pandemielage weiterhin ernst zu nehmen. Am Dienstag hat der Krisenstab des Regionalverbands laut eigener Mitteilung erneut getagt, die aktuelle Lage analysiert und über laufende und anstehende Maßnahmen zur Überwindung der Krise beraten.

Es gebe keine Entwarnung, das Infektionsgeschehen sei weiterhin weitgehend unkontrolliert und die aktuell sinkenden Inzidenz-Zahlen ein Ergebnis niedriger Testzahlen über die Weihnachtsfeiertage, heißt es in dem Appell von Uwe Conradt, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Saarbrücken und Leiter der Unteren Katastrophenschutzbehörde, Regionalverbandsdirektor Peter Gillo und den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern im Regionalverband. Zudem müsse man damit rechnen, dass die Kontakte über die Weihnachtsfeiertage die Lage zusätzlich verschärfen werden.

Der Beginn der Impfungen sei zwar ein Lichtblick, er dürfe aber nicht zu Unvorsichtigkeit führen. Daher appellieren die Verwaltungschefinnen und -chefs an die Einwohnerinnen und Einwohner, auch zu Silvester auf Treffen auf der Straße in der Nachbarschaft zu verzichten und stattdessen Neujahrswünsche telefonisch oder von Fenster zu Fenster auszutauschen.

Es komme weiterhin auf jeden Einzelnen an, um der Pandemie Herr zu werden und Krankenhäuser, Gesundheitsämter und weitere Institutionen nicht endgültig zu überlasten, heißt es in dem Appell.

Die (Ober-)Bürgermeisterinnen und -bürgermeister danken noch einmal allen, die in dieser Krise den Weg mitgehen und dazu beitragen, die Situation zu meistern und durch die Krise zu kommen.