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Der Storch war eine Ente
Zuckerberg und die Storchen-Ente

FOTO: Robby Lorenz / SZ
Geht ohne mich weiter und lasst mich liegen! Ich bin schwer verwundet! – Jedenfalls mein Stolz. Und daran ist nur Mark Zuckerberg schuld! Von Marco Reuther

Dass die Firma Cambridge Analytica über Zuckerbergs Facebook Daten von 87 Millionen Nutzern geklaut hat, mit deren Hilfe ein Horror-Clown an die Spitze des Weißen Hauses gelangte, ist ja nur halb so schlimm. Aber dass ich per Facebook in den April geschickt wurde. Also wirklich, das geht gar nicht! Jedenfalls tauchte via Facebook ein „Post“ aus Köllerbach-Rittenhofen auf, dass Störche ein Nest auf dem Backhaus errichten würden, und auch am Trimmtreff sei ein Storchenpaar zugange – und da man sich in der Nähe mit Hilfe einer Niststange um eine Storchenansiedlung bemüht, kam es mir nicht in den Sinn, dass der Storch eine Ente sein könnte.


So wurde am nächsten Tag flugs ein Mitarbeiter mit Kamera in Bewegung gesetzt, um das Storchenglück zu dokumentieren. Doch der brachte auch im zweiten Anlauf kein Foto mit, aber schließlich die Nachricht: Die Störche waren am 1. April geboren worden und hatten sich somit stante pede wieder in Luft aufgelöst. Nun ja, wenigstens wurde so eine neue Storchen-Art entdeckt: der einmalige Köllertaler Fake-Storch.