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Die Grenzen der Bürgerbeteiligung
Ein Argument mit Glatze

Eine „Frischluftschneise“, die in Walpershofen zerstört wird – wegen eines neuen Fußwegs??? – Echt jetzt? Wenn Bürger ihre Interessen vertreten, ist das eine gute Sache. Wenn sie sich für die Umwelt einsetzen, ist das auch eine gute Sache. Von Marco Reuther

Aber es nervt, wenn Leute genau dann die Umwelt für sich entdecken, wenn sie individuelle Interessen durchsetzen oder Weiterentwicklungen in einem Ort verhindern wollen. Da gibt es dann „Argumente“, die müssen inzwischen eine Glatze haben, so sehr sind sie an den Haaren herbeigezogen.


Führt die eigentlich gute Bürgerbeteiligung dazu, dass Partikular-Interessen eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung verhindern (was übrigens auch gerne ein Vorwurf von Bürgern an Politiker ist), dann wird’s unlustig.

Marco Reuther