Spaziergang mit Hindernissen : Plop, Boing, Aua

Alles Gute kommt von oben? Von wegen. Ausflüge in die Natur sind nicht ohne.

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass einem innerhalb einer Stunde zweimal etwas auf den Kopf fällt? Ich bin kein Statistiker, und Wahrscheinlichkeitsrechnung ist auch nicht meine Sache, ich würde aber behaupten, so was kommt nicht oft vor. Und dennoch ist es geschehen.

Es begann an einem schönen Altweibersommertag mit einer Eichel. Gerade als in meinem Roman mächtige, zehn Meter große Dinosaurier in einem riesigen Raumschiff die Erde angriffen, machte es „Plop“, und eine Eichel landete auf meinem Kopf. Dann kullerte sie mir wie unschuldig vor die Füße. So geschehen am Saarbrücker Staden.

Die Dinosaurier haben dann die Menschen versklavt und hielten sie als lebendige Vorratskammer, um sie schließlich im Alter von 60 Jahren zu verspeisen. „Weil ihr dann am knusprigsten seid“, erklärte der Ober-Dino den Menschen.

Da passierte es schon wieder. Wieder am Staden auf dem Nachhauseweg. Und dieses Mal war es kein „Plop“ mehr, sondern eher ein „Boing“. Aua.

Ein Kastanienbaum war wohl seiner Früchte überdrüssig geworden und hatte eine von ihnen abgeschüttelt. Volltreffer auf die Rübe. An Tagen wie diesen sollte man in unserer Region das Haus nicht ohne Kopfbedeckung verlassen. Wenn Sie demnächst im Grünen  einen Typen mit Helm sehen, wundern Sie sich nicht. Das bin dann ich.

P.S.: Die Menschheit hat es nicht geschafft. Die Dinos haben uns alle gefressen.