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Schwimmschiff in Saarbrücken wird ein Fall für die Steuerzahler.

Kommentar : Ein Fall für die Steuerzahler?

Die Bergung des Schwimmschiffs entwickelt sich zur fast unendlichen Geschichte.

Erst hatten sie kein Glück, dann kam noch Pech dazu, könnte man meinen. Aber für die Eignerin des Schwimmschiffs und ihren Ehemann, der erst das Schiff, dann den Katastrophenfall gemanagt hat, könnte die Bergungspause auch etwas Gutes haben. Der Regen, das Hochwasser und die erhöhte Strömungsgeschwindigkeit verschaffen den Eignern nämlich Zeit. Und um mehr Zeit haben sie immer gebeten. Zeit, um von der Versicherung des Pächters, der auf dem Schiff eine Shishabar betrieben hat, das Geld für die Bergung, Reparatur oder eben die Verschrottung zu bekommen. Dass den Eigentümern, die nach eigenen Angaben selbst nicht versichert sind, das gelingt, ist im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger. Denn wenn die Versicherung nicht bezahlt, werden die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler für die Bergung des Schwimmschiffs aufkommen müssen.