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Stadtentwicklung
Rückzug? Erstmal in Deckung!

FOTO: Robby Lorenz / SZ
Wenn Investoren in Projekte einsteigen, deren Ergebnisse das Stadtbild prägen und Saarbrücken voranbringen sollen, dann scheint im Rathaus die Sonne. Dann setzt sich auch gerne immer mal wieder jemand aus der Chefetage der Stadtverwaltung mit an den Tisch, also ins wärmende Licht, wenn Investoren öffentlich präsentieren, was sie vorhaben und wie viel sie investieren. Von Martin Rolshausen

Wenn Investoren aus Projekten aussteigen, dann muss der Stadtsprecher den Regenschirm aufspannen, damit sich von den Oberen niemand nass macht. So war das auch diese Woche, als die SZ bekanntmachte, dass Torsten Schmeer mit seiner GmbH raus ist aus der Neugestaltung des ehemalige Becolin-Geländes an der Ostspange, der Wiederbelebung des ehemaligen Citroën-Geländes zwischen Großherzog-Friedrich-Straße und Neugässchen, dem „Schillerhof“ gegenüber dem Staatstheater und dem „Maison am Markt“.



Er sei Objektentwickler, keiner der selbst baut. Für ihn seien die Projekte „fertig“, begründete Schmeer seinen Ausstieg. Wer oder was fertig ist, darüber kann nur spekuliert werden. Die Stadtverwaltung ging jedenfalls in Deckung und ließ nur mitteilen: „Wir sind über die Veränderungen in den Investorengemeinschaften der verschiedenen Projekte informiert worden und stehen in Kontakt mit ihnen. Von Seiten des Baudezernats begleiten wir die Projekte bau- und planungsrechtlich, damit die Projekte weiter entwickelt werden können.“