Ohne Turm geht gar nicht

In der Facebook-Gruppe ,,All Bildstocker" wird schon eifrig darüber debattiert, wie es nach dem Abbruch des einsturzgefährdeten Hoferkopfturms weitergehen könnte. Da wurde die Idee geboren, ein Abschiedsfest zu feiern inklusive des Verkaufs von Holzstücken aus der Konstruktion.

Quasi als Erinnerung an das 25 Meter hohe Wahrzeichen, das vergangenes Jahr noch schöne und vor allem weite Ausblicke ermöglichte.

Weitblick sollte auch die Stadtverwaltung beweisen, indem sie alle Initiativen unterstützt, die sich für einen neuen Turm stark machen. Weil er Anziehungspunkt war für viele Ausflügler und Wandergruppen. Der Abriss des alten Exemplars kostet im Übrigen runde 18 000 Euro, wie aus der entsprechenden Vorlage für den Bauausschuss des Stadtrates hervorgeht. Dieser tagte am Donnerstagabend. Ein Spezialunternehmen muss vermutlich beauftragt werden, damit kein Mensch zu Schaden kommt.

Derweil würde sich der Förderverein Hoferkopfturm freuen, wenn sich zu den derzeit 20 Mitgliedern noch ein paar mehr Leute gesellen würden. Manfred Plaetrich und sein Team halten hier die Fahnen hoch. Sie suchen vor allem Sponsoren , die einen Neubau unterstützen. Denn ganz ohne Turm - das geht nun gar nicht.