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Neue Hiobsbotschaft aus dem Stadion Ludwigspark in Saarbrücken?

Neues von der Baustelle Ludwigspark : Nicht ganz dicht?

Da sage noch einer, es gebe keine guten Nachrichten in diesen düsteren Zeiten. Im Ludwigspark könnte noch in diesem Jahr wieder der Ball rollen. Diese Zuversicht verströmte die Saarbrücker Stadtverwaltung dieser Tage auf SZ-Anfrage.

Ist also tatsächlich bald das Ende in Sicht auf einer Baustelle, auf die nicht nur Anhänger des Malstatter Traditionsvereins seit Jahren gebannt blicken? Und von der regelmäßig nur Hiobsbotschaften durchsickerten. Zum Beispiel, wenn sich die Umbaukosten für das Stadion gerade mal wieder erhöht hatten. Von ursprünglich mal 16 auf zuletzt 46,5 Millionen Euro, eine regelrechte Kostenexplosion also.

Auch jetzt hielt die Euphorie bei manchem Freund der Blau-Schwarzen nur kurz an. Eine gefühlte Ewigkeit hatte es bei uns nicht mehr geregnet, dann öffnete der Himmel mal wieder seine Schleusen und prompt machte in Fankreisen ein Foto die Runde, das nasse Ränge auf der überdachten Tribüne zeigt, auf der künftig die FCS-Anhänger ihre Mannschaft anfeuern sollen. Ist das neue Dach folglich nicht dicht?

Die Stadtpressestelle war bemüht, aufkommende Unruhe im Keim zu ersticken. Die Arbeiten an den Dächern seien noch nicht abgeschlossen. Die Firma müsse noch Arbeiten zwischen den Membranbögen erledigen, hieß es aus dem Rathaus St. Johann: „Daher läuft auch noch Wasser auf die Ränge. Das wird sich nach Abschluss der Arbeiten ändern.“

Hoffentlich!