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Lust und Frust in der Nahversorgung

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ARRAY(0x9fc7f28) FOTO: Robby Lorenz
Unsere Woche. Michael Emmerich

In Walpershofen gibt es wieder einen Tante-Emma-Laden. Eine gute Nachricht für Menschen, die auf Einkaufsmöglichkeiten in der Nachbarschaft angewiesen sind. Und die gern noch ein paar Neuigkeiten aus dem Ort austauschen, während sie ihre Einkäufe einpacken.

Um die so genannte Nahversorgung geht es auch in einem anderen Fall in der Region. Die Gemeinde Quierschied will am Rand des Ortsteils Göttelborn einen Supermarkt bauen. Die Gemeinde Heusweiler will das verhindern. Und hat dabei die schlechteren Karten, wie es aussieht. Der Kooperationsrat im Regionalverband hat sich jedenfalls auf die Seite Quierschieds gestellt. Dass Göttelborn ein Geschäft bekommt, ist ihm wichtiger als der Schutz von Heusweiler vor Wettbewerb. Bürgermeister Thomas Redelberger argumentiert nämlich, der Markt in der Nachbarkommune ziehe Kaufkraft aus Heusweiler ab und tangiere die Geschäfte von 17 Händlern. Wie der Supermarkt-Streit auch ausgehen mag: die Walpershofer sind froh, dass sie ein Geschäft mehr haben. Es lebe "Tantes Lädchen".