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In der Fastenzeit üben viele Verzicht. Zum Beispiel auf Pralinen.

Die Fastenzeit steht vor der Tür : Bis bald, ihr süßen Köstlichkeiten

Die Fastenzeit nähert sich mit großen Schritten. Und damit rücken verführerische Dinge wie Pralinen in weite Ferne. Zumindest vorübergehend.

An Aschermittwoch ist alles vorbei. Na ja, vielleicht nicht gerade alles. Aber einiges. Die Session der Fastnachter zum Beispiel. Und die Völlerei. Denn mit dem Aschermittwoch, der dieses Jahr auf den 26. Februar fällt, beginnt die Fastenzeit. Und der Verzicht. Auf Fleisch. Auf Süßigkeiten. Auf Alkohol, Zigaretten, das Smartphone oder soziale Medien. Wem der Hintergrund gerade entfallen ist: Die Fastenzeit dient als Vorbereitung auf die Auferstehung von Jesus, also auf Ostern. Sie wird auch als Passionszeit bezeichnet und ist der Buße und Umkehr gewidmet. Erinnern soll die 40 Tage andauernde Fastenzeit an das ebenso lange Fasten Jesu Christi in der Wüste.

Hand aufs Herz: Auf was verzichten Sie diesmal? Verzichten Sie auf die Fastenzeit und machen weiter wie immer? Verkürzen Sie die Fastenzeit? 20 Tage tun’s doch auch, vielleicht sogar nur zehn? Hauptsache, man hat wenigstens ein bisschen mitgemacht. Also: Ich habe mich durchgerungen, die Schokolade wegzulassen. Und Pralinen. Aber ehe die Leidenszeit beginnt, schlage ich noch einmal richtig zu. Eine Schachtel meiner Lieblingspralinés eines Schweizer Chocolatiers muss dran glauben. Ein Genuss, dieses feinste Edelmarzipan mit cremig-nussigem Gianduja in einer Hülle aus Milchschokolade; dieses Praliné mit Marzipan-Dessert-Füllung und feinen Mandelsplittern, umhüllt von knusprigem Crisp; dieses exquisite Walnuss-Marzipan, umhüllt von feinster weißer und dunkler Schokolade, dekoriert mit einer handverlesenen Walnusshälfte.

Oh, wie werdet ihr mir fehlen, ihr verführerischen Köstlichkeiten.