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Medizin gegen den WM-Schock
Ihr Anti-Frust-Service der SZ

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Vorigen Mittwoch, ich sitze vor dem heimischen TV-Gerät, starre gebannt auf den Bildschirm – dann: „Tor! – Toooor! – Deutschland ist Weltmeister!!!!“ Wie? Sie glauben, ich habe einen Knall? O.k., das mag ja stimmen, hat aber jetzt nichts hiermit zu tun. Von Marco Reuther

– Doch der Reihe nach: In manchen Belangen stehe ich dem Internet ja skeptisch gegenüber. Es hat aber natürlich auch seine guten Seiten. Etwa die, dass man sich auf YouTube jederzeit die Höhepunkte aus dem WM-Endspiel 2014 des noch 15 Tage amtierenden Weltmeisters gegen Argentinien anschauen kann, oder auch die komplette Verlängerung, in der das 1:0 erst gefallen war. Und genau das musste zu vorgerückter Stunde unbedingt sein. Als Frustbekämpfung. Gefolgt von einer Zusammenfassung der Tore im vorangegangenen Halbfinale gegen Brasilien – 7:1! Falls Sie also kein Argentinier oder Brasilianer sind und auch ein wenig Fußball-Seelenbalsam brauchen, die Brasilien-Tore finden Sie zum Beispiel hier: www.youtube.com/watch?v=t6oXILOdhK4 – und hier etwa gibt’s die letzte Viertelstunde des Argentinien-Spiels: www.youtube.com/watch?v=Rh4UjtgG200 – „. . . Ball kommt in die Mitte rein, Möglichkeit für Götze und . . . Tooooor! Toooooor! Tor für Deutschland! Mario Götze macht das 1:0 . . .“