Herausforderungen auf dem Weg zur Arbeit in Saarbrücken

Morgens auf dem Weg zur Arbeit : Ich will bloß meine Ruhe

Ein ganz normaler Werktag in Saarbrücken. Auf dem Weg zur Schicht möchten viele Leute in Ruhe gelassen werden, am Arbeitsplatz wird’s noch turbulent genug. Ich sitze in der Saarbahn und döse vor mich hin, da ist es auch schon vorbei mit der Ruhe: Fahrkartenkontrolle.

Kaum habe ich die  überstanden und die Bahn verlassen, wartet die nächste Herausforderung. Vor der Europa-Galerie nähert sich von rechts hüpfend eine Person, die aussieht wie die Kopie von Pippi Langstrumpf und mich zu irgendwas befragen möchte. Möchte ich aber nicht. Ich gehe unbeirrt weiter, komme jedoch nicht allzu weit. Einer der gefühlt jeden Tag mehr werdenden Bettler in der Saarbrücker Innenstadt hält mir seinen Becher hin. Das bunte Gefäß kommt mir bekannt vor, bei einem großen schwedischen Möbelhaus gekauft? Es gelingt mir schließlich, mich ins Büro zu retten. Aber dort ist’s mit der Ruhe vollends aus.

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