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Kolumne So kann’s gehen: Glück mit Büchern und Ravioli

Kolumne So kann’s gehen : Glück mit Büchern und Ravioli

Manchmal passt’s halt irgendwie. Im Verzeichnis der kuriosen Feiertage findet sich für den 20. März der „Tag der Bibliomanie“ – also der Tag der Büchersucht. Er geht darauf zurück, dass am 20. März 1990 der zwanghafte Büchersammler Stephen Carrie Blumberg verhaftet wurde – der sammelte nicht nur Bücher, sondern hatte auch massenhaft wertvolle Exemplare aus Bibliotheken gestohlen.

Insgesamt wurde ihm der Diebstahl von über 23 600 Büchern im Wert von 5,3 Millionen Dollar zur Last gelegt, die Beute stammte überwiegend aus 268 Universitätsbibliotheken.

Sie müssen ja jetzt nicht auch gleich zum Dieb werden (die Bibliotheken sind eh geschlossen), aber viel Zeit zum Lesen haben wir jetzt ja. Auch der „Nationale Tag der Ravioli“, heute ebenfalls in den USA begangen, passt ganz gut – die Restaurants sind nur noch eingeschränkt offen, und Dosenfutter ist wieder en voge. Zudem hätten wir dann auch noch den „Welt-Geschichtentag“, und auch zum Geschichtenerzählen bleibt ja jetzt Muse – gegebenenfalls durchs Telefon. Aber einen weiteren besonderen Tag haben wir heute auch noch, und der passt diesmal leider weniger gut: Heute ist der von den Vereinten Nationen ausgerufene „Internationale Tag des Glücks“.